

Zum 22. Spieltag der laufenden Basketball-Bundesliga Saison reisen die Gladiators Trier zu den Rostock Seawolves an die Ostsee. Nach der Länderspielpause wartet auf die Mannschaft von Headcoach Jacques Schneider nicht nur die längste Auswärtsfahrt der Saison, sondern auch der Auftakt in einen Doppelspieltag.
Tip-Off in der Rostocker Stadthalle ist am Freitag um 20 Uhr. Bereits am Montag steht für die Trierer das nächste Spiel an, wenn die MLP Academics Heidelberg in der ältesten Stadt Deutschlands zu Gast sind.
Hinspiel ging an die GladiatorsDas erste Aufeinandertreffen der beiden Teams am ersten Spieltag der Saison endete mit einem 88:78-Heimsieg der Trierer. Die Rostocker stehen aktuell auf dem achten Tabellenplatz und präsentierten sich zuletzt in aufsteigender Form.
Zuletzt unterlagen die Seawolves nur knapp dem frisch gekürten Pokalsieger Bamberg mit 86:88. Zuvor gelangen Siege gegen den Mitteldeutschen BC (94:80) und Würzburg (77:74).
Mehrere Wiedersehen in RostockAuf Trierer Seite kommt es zu gleich mehreren Wiedersehen: Sowohl Behnam Yakhchali als auch Jordan Roland machten ihre ersten Schritte im deutschen Basketball im Rostocker Trikot. Auch Triers sportlicher Leiter Ralph Held kehrt an seine frühere Wirkungsstätte zurück, wo er zuletzt als Co-Trainer tätig war.
Ausgeglichener Kader der SeawolvesDas Team aus Rostock verfügt über einen tief besetzten und ausgeglichenen Kader. Topscorer ist aktuell Shooting Guard TJ Crockett mit durchschnittlich 16,8 Punkten pro Spiel.
Auch D’Shawn Schwartz (13,4 Punkte), Center Andy van Vliet (10,9) sowie Guard Lukasz Kolenda (10,8) erzielen regelmäßig zweistellige Werte. Point Guard Deandre Landsdowne übernimmt als erfahrener Spielmacher viel Verantwortung im Rostocker System.
Ergänzt wird die Rotation unter anderem durch Kassim Nicholson, Owen Klassen, Bent Leuchten, Sid-Marlon Theis und Dominic Lockhart. Robin Amaize fällt weiterhin verletzt aus.
Debüt für Neuzugang George KingAuf Trierer Seite könnte Neuzugang George King erstmals für die Gladiators auflaufen.
„Mit Rostock treffen wir auf eine richtig gute BBL-Mannschaft, die in dieser Saison auch auf europäischem Level gute Spiele gezeigt hat und sich personell noch einmal verstärken konnte. Wir haben im Hinspiel viel richtig gemacht, um ihren Flow zu stören. Sie verfügen über viel individuelle Klasse. Am Ende müssen wir uns aber auf unser eigenes Spiel konzentrieren“, sagt Headcoach Jacques Schneider.
Man wolle nach der Pause mit hoher Energie, Tempo und Selbstvertrauen ins Spiel gehen. „George King hat sich gut integriert und kann uns direkt helfen. In Rostock wird es immer hitzig – darauf haben wir uns mental und körperlich vorbereitet.“
Quelle: Gladiators Trier



