

Nach den beiden Tötungsdelikten der vergangenen Wochen verstärken Polizei und Ordnungsamt ihre Zusammenarbeit in Trier. Seit Freitag, 31. Juli, sind insgesamt sieben gemeinsame Doppelstreifen in der Innenstadt und am Petrisberg unterwegs.
Sieben Doppelstreifen im Einsatz
Die gemeinsamen Streifen ergänzen die regulären Kontrollen von Polizei und Kommunalem Vollzugsdienst im Stadtgebiet. Darauf verständigten sich Polizeipräsidentin Anja Rakowski, Oberbürgermeister Wolfram Leibe, Ordnungsdezernent Ralf Britten und der Leiter der Polizeiinspektion Trier, Matthias Emmerich.
Nach Angaben der Polizei sollen die gemeinsamen Streifen insbesondere in und um die Innenstadt sowie am Petrisberg verstärkt Präsenz zeigen.
Sicherheitsgefühl stärken
„Die beiden Tötungsdelikte der vergangenen Wochen haben das Sicherheitsgefühl vieler Trierer beeinträchtigt. Durch die verstärkte Präsenz in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt zeigen wir den Menschen, dass wir sie in dieser Situation nicht alleine lassen“, erklärt Polizeipräsidentin Anja Rakowski.
Dabei gehe es nicht nur um Kontrollen, sondern vor allem um Bürgernähe und Ansprechbarkeit. „Wir wollen ansprechbar sein für die Menschen, die hier unterwegs sind“, ergänzt Ordnungsdezernent Ralf Britten. Durch die gemeinsame Besetzung seien zudem besonders effiziente Kontrollen möglich.
Auch beim Olewiger Weinfest
Ergänzend zum bestehenden Sicherheits- und Einsatzkonzept werden Polizei und Ordnungsamt auch während des Olewiger Weinfestes gemeinsam im Einsatz sein. Ziel sei es, auch beim letzten großen Trierer Fest des Sommers sichtbar und für Bürgerinnen und Bürger ansprechbar zu sein.
Hintergrund
Auslöser der verstärkten Zusammenarbeit sind zwei Tötungsdelikte, die Trier innerhalb weniger Tage erschütterten. Am 15. Juli wurde ein 22-jähriger Student bei einem Messerangriff getötet. Vier Tage später fanden Einsatzkräfte eine 29-jährige Studentin tot in ihrer Wohnung. Im Zuge der Ermittlungen nahm die Polizei am 30. Juli zwei Tatverdächtige fest.
Quelle: Polizeipräsidium Trier




