Ihr Browser ist leider zu alt für diese Seite.
Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser bzw. wechseln auf einen Browser, der für das heutige Web geeignet ist.
Operette "La Périchole" feiert Premiere im Theater
Die Operette "La Périchole" von Jacques Offenbach feiert am Samstag, 23. November, Premiere im Theater Trier.
"La Périchole" feiert am Samstag, 23. November, Premiere im Theater Trier. Foto: Martin Kaufhold
Zum Inhalt
In Lima feiert das Volk den Namenstag des Vizekönigs – auf Geheiß seines Kammerherrn und des Gouverneurs von Peru sowie auf Staatskosten, da der Vizekönig gerne inkognito erlebt, wie ihn sein Volk feiert. Périchole und Piquillo, zwei halbverhungerte Straßensänger, versuchen ihr Glück in der Menge. Die beiden lieben sich, haben aber kein Geld zum Heiraten. Der Vizekönig findet die erschöpfte Périchole schlafend und verliebt sich sofort in sie. Er überredet Périchole, mit ihm zu essen. Périchole muss sich zwischen ihrer Liebe zu Piquillo und dem Überleben entscheiden – sie geht mit dem Vizekönig. Er will Périchole zur Ehrendame seiner verstorbenen Frau machen. Dafür muss Périchole aber verheiratet sein. Piquillo hat inzwischen den Abschiedsbrief Péricholes gefunden und will sich das Leben nehmen. Er wird gerade noch rechtzeitig gefunden und zu Péricholes Ehemann bestimmt. Im Palast des Vizekönigs erfährt Piquillo erst nach und nach, in welcher Lage er sich befindet: Er ist der einflussreiche Gatte der allerhöchsten Mätresse. Als er erkennt, dass es sich dabei um Périchole handelt, verweigert er sich dem abgekarteten Spiel und kommt dafür ins Gefängnis. Périchole besucht Piquillo dort und beide versuchen zu fliehen. Das missglückt und so landet auch Périchole im Kerker. Schließlich gelingt es ihnen doch noch. Der wütende Vizekönig lässt sie suchen. Da tauchen beide wieder als Straßensänger auf...
Zwei Arten von Absolutismus
Jacques Offenbach und seine Librettisten relativieren in dieser Operette zwei Arten des Absolutismus: Auf der einen Seite den politischen Absolutismus in der Gestalt der unbedingten Herrschaft des Vizekönigs und auf der anderen Seite den emotionalen Absolutismus der unbedingten Liebe Piquillos. Beide Männer scheitern mit ihren Ansprüchen. Zwischen beiden pendelt Périchole, die den einen liebt, aber mit dem anderen geht, um nicht zu verhungern.
Wiedersehen mit Andreas Rosar
Für Trier ist es ein Wiedersehen mit Regisseur Andreas Rosar, der in der vergangenen Spielzeit mit Jacques Offenbachs Pariser Leben reüssierte. Mit aberwitzigen Kapriolen und viel Humor nähern sich Andreas Rosar und sein Team Jacques Offenbach, der seine Zeit parodiert und doch immer aktuell ist. Die Operette in drei Akten wird in deutscher und teilweiser französischer Sprache (mit deutschen Übertiteln) aufgeführt.
Info
Die Premiere findet am Samstag, 23. November, um 19.30 Uhr, im Großen Haus des Trierer Theaters statt. Weitere Termine sowie Tickets gibt es hier.
RED