Staunen und wieder Kind sein...
"Da kann man als Jugendlicher, aber auch selbst als Erwachsener noch mal zu einem Kind werden. Der Weihnachtscircus mit seinen vielen tollen Darbietungen lässt einen immer wieder staunen", sagt Heike Marxen aus eigener Erfahrung. Bei der vorzeitigen Bescherung zogen sie und Vertrauenserzieherin Josefine Pütz auch Bilanz und blickten auf die vielfältigen Aktivitäten im ablaufenden Jahr zurück: Im Mittelpunkt stand hier ohne Zweifel Mitte Februar die Segnung und Einweihung der sanierten Wohngruppenhäuser. Damit ging eine dreijährige Bauzeit, die den Wehrborn-Bewohnern, aber auch ihren Erziehern einiges an Nerven und Einschränkungen abverlangte, zu Ende. "Durch den Umbau können sich die Jugendlichen jetzt mehr entfalten, zum Beispiel auch bei Aktivitäten in der Küche", betont Heike Marxen.
Verantwortung übernehmen, ist wichtig
Neue, sogenannte "interkulturelle Gruppen", in denen auch minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge eine Bleibe gefunden haben, wurden gebildet. "Die Integration klappt gut", berichtet die Wehrborn-Erziehungsleiterin. Über Deutschkurse, den Schulbesuch und eine anschließende Ausbildung sollen auch die Neubürger auf ein selbstständiges Leben vorbereitet werden. Verantwortung zu übernehmen, ist in diesem Zusammenhang sehr wichtig. Partizipation geht auf dem Wehrborn gerade vom Sprecherrat aus. Anfang November zog sich das 21-köpfige Gremium zu einem Klausurwochenende nach Traben-Trarbach zurück. "Dort", berichtet Josefine Pütz, "ging es daraum, dass sich der Rat eine Geschäftsordnung gibt. Außerdem haben wir das 'Ampelplakat' inhaltlich überarbeitet. Hier geht es unter anderem darum, was Betreuer dürfen und was nicht." AA
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