SWT-Arena soll erweitert werden: Mehr Plätze für den Basketball-Boom in Trier
Mit dem Aufstieg der VET-CONCEPT Gladiators Trier in die Basketball-Bundesliga stößt die SWT-Arena zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen. Deshalb wollen Stadt Trier, die Messe- und Veranstaltungsgesellschaft (MVG) und Vet-Concept den Besucherbereich erweitern. Über die Pläne informierten Vertreter der Stadt, der MVG und der Gladiators am Donnerstag bei einem Pressetermin in der Arena.
Bis zu 250 zusätzliche Plätze geplant
Geplant ist eine Erweiterung im Bereich zwischen den Blöcken F und H an der kurzen Hallenseite. Dort soll die obere Loge weitergeführt werden. Insgesamt könnten dadurch 220 bis 250 zusätzliche Zuschauerplätze entstehen. Zudem soll der Durchlaufbereich verlängert und erweitert werden.
Nach Angaben der Verantwortlichen war die Arena für einen solchen Ausbau bereits vorbereitet. Treppenhaus und Toilettenanlagen seien bereits vorhanden. Das Projekt wird über die MVG abgewickelt. Die Arena verfügt theoretisch über eine Gesamtzulassung für bis zu 7500 Zuschauer.
Zusätzlich verwiesen die Verantwortlichen darauf, dass ein vergleichbarer Ausbau theoretisch auch auf der gegenüberliegenden Hallenseite möglich wäre. Konkrete Planungen dafür gebe es derzeit jedoch noch nicht.
„Es geht um die Zukunftsfähigkeit der Arena“
Kulturdezernent Markus Nöhl sprach von einer „schönen Entwicklung“ und bezeichnete die geplante Erweiterung als „Win-Win-Situation“. „Es geht um die Zukunftsfähigkeit der Arena. Wir sind als Stadt sehr glücklich darüber, auch dass der Sport so eine Wichtigkeit hat.“
Der Ausbau sei allerdings zeitkritisch. Weil in der Arena regelmäßig Veranstaltungen stattfinden, könnten die Arbeiten nur während der Sommerferien umgesetzt werden.
Spiele binnen Minuten ausverkauft
Auch die Gladiators sehen dringenden Handlungsbedarf. Thorsten Herz (Gescshäftsführer des Hauptsonsors Vet-Concept und Merheitseigner der Gladiators Trier) verwies auf die stark gestiegene Nachfrage: „Die Zuschauerzahlen sind stetig gestiegen, die letzten Heimspiele waren innerhalb von wenigen Minuten ausverkauft. Die Nachfrage ist riesig bei den Spielen der Gladiators.“
Die neuen Tribünenplätze sollen laut Herz sowohl für Unternehmen als auch für reguläre Zuschauer vorgesehen sein. Für die Umsetzung habe man „einen schnellen und effizienten Architekten“. Dieser arbeite auch für das Tierfutterunternehmen Föhren.
Kritik an Parksituation bleibt Thema
Angesprochen wurde bei dem Termin auch die angespannte Parkplatzsituation rund um die Arena. MVG-Geschäftsführer Arnd Landwehr erklärte, man sei sich der Problematik bewusst. Die Abschaffung des Kombitickets habe die Situation zusätzlich erschwert.
Nach seinen Angaben sollen verschiedene Maßnahmen etwas Entlastung bringen. Die Arena werde bereits früher geöffnet. Außerdem stehe man mit den Partnern (Edeka, Globus, Möbelfundgrube) wegen deren Parkflächen im ständigen Austausch. In Zukunft sei diesbezüglich auch eine Kooperation mit der neuen Moselclinic geplant.
Florian Hosseini-Görge, Geschäftsführer der Vet-Concept Gladiators Trier, kündigte zudem einen ersten Probelauf mit Shuttlebussen an. Dieser soll am Samstag stattfinden, wenn nahezu zeitgleich auch das Rheinlandpokalfinale zwischen Eintracht Trier und TuS Koblenz (Anpfiff 13:30 Uhr) ausgetragen wird. Dabei wolle man prüfen, ob ein solches Shuttlekonzept auch langfristig eine Lösung für die Zukunft sein könne.
Für das Spiel der Gladiators gegen den FC Bayern (14:30 Uhr) können zudem rund 250 zusätzliche Parkplätze auf dem Gelände des künftigen Trainingszentrums in der Ruwerer Straße kostenlos mit einem gültigen Ticket genutzt werden. Anschließend solle ausgewertet werden, wie man bei dem Thema künftig weiter vorgeht.
Konkrete Ideen oder bereits beschlossene Umsetzungen für weitere potenzielle Parkflächen nannten die Verantwortlichen beim Pressetermin jedoch nicht.

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