

Geigenbau in Cremona, Yoga aus Indien, Bootsbau in Indonesien – sie alle gehören zum Immateriellen Kulturerbe der UNESCO. Seit 2025 zählen auch Glockenläuten, Glockenspiel und Glockengießen dazu. Diese lebendigen Traditionen vereinen Handwerk, Musik und kulturelle Bedeutung.
Glocken begleiten seit Jahrhunderten religiöse und feierliche Anlässe. Ihr Klang ist Bestandteil des täglichen Lebens und Symbol für Gemeinschaft. Das Glockengießen selbst ist ein traditionsreiches Handwerk, dessen Techniken über Generationen weitergegeben werden.
Am Samstag, 28. März, um 19 Uhr hält Dr. Christophe Coulot von der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz in der Trierer Welschnonnenkirche einen Vortrag zu diesem Thema. Dr. Coulot wurde in Dijon geboren, wuchs in Trier-Euren auf und veröffentlichte zahlreiche Arbeiten zur Trierer Stadtgeschichte. Nach Stationen unter anderem am Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege ist er heute Mitarbeiter für Dokumentation und Denkmalkartierung in Mainz und staatlicher Orgelsachverständiger des Bundeslandes.
Der Eintritt zum Vortrag ist frei. Spenden zugunsten der Welschnonnenkirche sind erbeten.




