Wiedersehen im Rheinlandpokal: Eintracht Trier kämpft in Engers ums Halbfinale
Es ist schon fast ein altbekanntes Aufeinandertreffen im Bitburger Rheinland-Pokal: am morgigen Mittwoch steht für die Mannen von Thomas Klasen die Viertelfinal-Begegnung an. Gegner: einmal mehr der FV 07 Engers. Anpfiff im Stadion am Wasserturm ist um 19.00 Uhr.
Engers erinnert an vergangene Pokalduelle
Bei den Hausherren aus dem Neuwieder Stadtteil wird bereits in der jüngeren Vergangenheit gestöbert, veröffentlichte man doch einen Post über die Social-Media-Kanäle, die die Daten 15. November 2019, 10. November 2021 sowie 9. April 2025 als Inhalt hatte – just jene Daten, in denen es dem FV 07 Engers jeweils gelang, die Blau-Schwarz-Weißen aus dem Rheinland-Pokal zu schießen (zwei Mal im Viertelfinale, in der letztjährigen Begegnung im Halbfinale). Nun liegt es an den Blau-Schwarz-Weißen, dass der 11. März 2026 nicht auch noch Einzug in die Vereins-Folklore am Rhein erhält und der Schritt ins diesjährige Halbfinale gelingt.
Pokalbilanz spricht für Engers
Seit der Saison 2006/2007 trifft man sich wieder regelmäßig – nun zum insgesamt 19. Mal innerhalb der vergangenen zwanzig Jahre. Auffallend hierbei ist in der Tat, dass die Grün-Weißen vor allem im Pokal erfolgreich sind: von den seit diesem Zeitpunkt vierzehn gespielten Begegnungen in der Liga konnte die Eintracht derer neun für sich entscheiden (bei drei Remis und nur zwei Niederlagen), im Pokal gingen jedoch drei der vier Begegnungen an den Wasserturm (einzig 2016/2017 konnte ein Pokalduell in Engers gewonnen werden).
Engers mit Rückenwind – Eintracht mit Wiedergutmachungsbedarf
Die Mannschaft von Julian Feit, aktuell vielversprechend auf Tabellenrang drei der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar stehend (und damit noch vor dem großen Nachbar TuS Koblenz), geht mit dem Rückenwind einer vogelwilden Partie bei Hertha Wiesbach in das Duell mit den Gästen von der Mosel. Tief in der Nachspielzeit konnten sie die Begegnung mit einem sehenswerten Freistoßtreffer mit 5:4 (!) für sich entscheiden. Zudem feierte der Routinier Sören Klappert nach knapp zweijähriger Leidenszeit (Kreuzbandriss) am Wochenende sein Comeback – stimmungstechnisch hängt der Himmel am Wasserturm aktuell somit voller Geigen.
Dass die Vorzeichen bei der Eintracht eher getrübt sind, liegt insbesondere an Halbzeit eins der samstäglichen Niederlage bei Bayern Alzenau, in der die Mannschaft nicht an die guten Leistungen der ersten beiden Pflichtspiele des Jahres 2026 hat anknüpfen können. Doch auch für die morgige Begegnung gilt: „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze“ – und dazu gehört auch, dass eine schwächere Leistung nur einige Tage zuvor mit einem Weiterkommen begradigt werden kann.
Übertragung im Livestream geplant
Die Partie steht unter der sportlichen Leitung von Philipp Michels. Ihm assistieren Marlon Manderfeld und Christopher Fuxen an den Seitenlinien. Für den 36-jährigen Michels ist es Begegnung Nummer sieben mit SVE-Beteiligung (sechs Siege, eine Niederlage).
SVE-TV plant, die Begegnung kostenlos über YouTube zu übertragen – in Abhängigkeit der Wetterlage am Mittwochabend jedoch u.U. in vereinfachter Form. Die Entscheidung über den Umfang der Übertragung wird vor Ort getroffen. Der Stream startet etwa zehn Minuten vor dem Anpfiff um 18.50 Uhr.
Quelle: SVE
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