Der fünfte knappe Saisonsieg der Gladiators

Trier. Höchstens ein paar Dutzend Millimeter haben über die Alternative vierte Gladiators-Niederlage in Folge oder siebter Auswärtssieg entschieden: Ein Dreier von Kapitän Simon Schmitz eine Sekunde vor Schluss bedeutete einen 66:64-Triumph gegen Schalke 04 und die Rückkehr auf einen Playoff-Qualifikations-Rang.

Schalkes Basketball-Profis weisen mehr nationale Saisonsiege auf als ihre berühmten Vereinskollegen aus der Fußball-Abteilung, allerdings auch eine erschreckende Niederlagenserie, die am 16. Februar per Triumph in Quakenbrück beendet wurde. Dieses Erfolgserlebnis setzte natürlich neue Kräfte frei, und die bekamen die Trierer acht Tage später zu spüren. Die bedeutsamste Folge davon war  eine 58:43-Führung, die der Neuling nach einem Rückstand erarbeitete. Dabei half ein Minusrekord der Gladiators: ganze sechs Punkte in einem Viertel. So oder so war eine Aufholjagd des Rheinland-Pfalz-Vertreters gefragt. Diese brachte dem Jäger-Team  dessen fünften Saisonsieg mit weniger als fünf Korbpunkten Differenz, was beim Basketball als knapp gelten muss. Besagte späte letzte Ausnahme von beiderseitiger Wurfschwäche reichte für eine frühestmögliche Rückkehr in die obere Tabellenhälfte. Die im Hinspiel mit 82:81 siegreichen Schalker hingegen verpassten einen Akt wider die Gefahr einer frühestmöglichen Rückkehr in die Drittklassigkeit.

Statistik             

  • Die Viertel-Separation vom 24. Februar (aus Gastgeber-Sicht):  19:19,  14:18,  20:6,  11:23. 
  • Die eingesetzten Gladiators-Spieler und ihre unmittelbaren Beiträge zu den 66 Korbpunkten  (alphabetische Reihenfolge):  Bucknor 17,  Buntic 2,  Dranginis 0,  Gloger 20,  Grün 9,  Hennen 0,  Ilzhöfer 3,  Joos 2,  Lewis 7,  Schmitz 6,  Smit 0.                                      
  • Till Gloger war zum neuntenmal Topscorer des Teams.                             
  • Die erfolgreichsten fünf Gladiators-Korbschützen nach 24 Saisonspielen:  Bucknor 352,  Joos 258,  Gloger 253,  Lewis 244,  Schmitz 178. 

BS

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