

Das SCHMIT-Z Trier und das einhornkollektiv laden vom 8. bis 10. Mai zu einem besonderen Theatererlebnis ein: „Auf ins Eldorado!" entführt das Publikum in die Welt der Goldenen Zwanziger – und in die Geschichte queeren Lebens in Deutschland.
Ein Labyrinth der Geschichten
Das Gebäude des SCHMIT-Z an der Mustorstraße 4 verwandelt sich für drei Tage in ein Labyrinth aus Räumen und Szenen. In kleinen Gruppen folgt das Publikum jeweils einer Figur durch verschiedene Stationen bis zum gemeinsamen Finale im fiktiven Nachtlokal Eldorado – angelehnt an den gleichnamigen legendären Berliner Treffpunkt der Zwanzigerjahre, wo sich queere Menschen begegneten, Magnus Hirschfeld zu Geschlecht und Sexualität forschte und das „Lila Lied" zur ersten queeren Hymne wurde.
Durch das Format des immersiven Theaters erlebt jede Person eine individuelle Geschichte – und ist dennoch Teil eines größeren Ganzen.
Der Autor über sein Werk
Autor Daniel Stolte sieht in dem Stück einen Beitrag zur queeren Erinnerungskultur: „Die Goldenen Zwanziger zeigen deutlich, welche Verluste wir durch das nationalsozialistische Regime als Gesellschaft erlitten haben." Die queere Community sei erst seit Kurzem als Opfergruppe im öffentlichen Gedächtnis anerkannt – mit „Auf ins Eldorado!" möchte Stolte Formate des Erinnerns erproben und einem breiten Publikum zugänglich machen.
Aufführungstermine
Eintritt: 16 Euro | ermäßigt 12 Euro (Schüler, Studierende und SCHMIT-Z-Mitglieder)
Jeder Gast erhält einen Gutschein für ein Glas Sekt im Queergarten.
Tickets sind erhältlich unter www.schmit-z.de sowie jeden Dienstag von 16 bis 19 Uhr im SCHMIT-Z-Büro, Mustorstraße 4, Trier.
Das Projekt wird gefördert durch den Kultursommer Rheinland-Pfalz, die Lotto Stiftung Rheinland-Pfalz, die Stadt Trier sowie die Kulturstiftung der Sparkasse Trier.



