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Mensch sein und Mensch bleiben

Seine Amtszeit beträgt acht Jahre und beginnt am 1. November: Der neue Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wittlich-Land ist in Amt und Würden. Fast 12.000 Menschen (11.889 = 68,31 %) der VG hatten ihm bei der Wahl am 26. September ihre Stimmen gegeben.
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Der Erste Beigeordnete Fritz Kohl vereidigt Manuel Follmann. Foto: Carina Alt-Linden

Der Erste Beigeordnete Fritz Kohl vereidigt Manuel Follmann. Foto: Carina Alt-Linden

Unter Berücksichtigung der pandemiebedingten Vorgaben fand zur Amtseinführung eine vom Ersten Beigeordneten Fritz Kohl moderierte Feierstunde in der Dreyshalle in Dreis statt.  Die Ernennung, die Vereidigung und die Einführung des neuen Bürgermeisters erfolgte durch den Ersten Beigeordneten Fritz Kohl. Kohl wünschte dem frisch ernannten Bürgermeister Follmann für die neue herausfordernde Aufgabe viel Erfolg, Gottes Segen und ein glückliches Händchen bei den zu treffenden Entscheidungen.

Eibes: "Verliere meinen wichtigsten Mitarbeiter"

Im Anschluss daran richtete Landrat Gregor Eibes im Namen des Landkreises Bernkastel-Wittlich und der hauptamtlichen Bürgermeisterkollegin und -kollegen einige persönliche Worte an Bürgermeister Follmann. Eibes erklärte, dass er die Amtseinführung von Manuel Follmann mit einem lachenden, aber auch einem weinenden Auge wahrnehme. Weinend, da für ihn mit Manuel Follmann nicht nur sein engster und wichtigster Mitarbeiter die Kreisverwaltung verlässt, sondern ein Freund, dem er blind vertraut habe. Lachend, da man mit Blick auf seinen beruflichen Werdegang keinen kompetenteren und besser geeigneten Bürgermeisterkollegen in der kommunalen Familie hätte begrüßen können. Für die im Verbandsgemeinderat vertretenen Fraktionen sprachen Claudia Becker (CDU), Ulrich Müller (FWG), Günter Theis (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Angelika Brost (SPD), Daniel Müller (FDP) und Brigitte Hoffmann (AFD) dem neuen Bürgermeister fraktionsübergreifend ihr Vertrauen aus und sicherten ihm ihre Unterstützung bei den anstehenden Aufgaben zu, verbunden mit dem Ziel, Wittlich-Land gemeinsam voranzutreiben und weiterzuentwickeln.

Junk: "Lange politische und freundschaftliche Verbindung"

Bürgermeister a.D. Dennis Junk, MdL erklärte, dass Manuel Follmann und ihn bereits eine lange politische aber auch freundschaftliche Beziehung verbinde, die damals in der Jungen Union begonnen habe. Er attestierte Manuel Follmann ebenfalls eine außerordentliche Fachkompetenz und wünschte ihm für die zukünftigen Herausforderungen viel Fortune. Junk sicherte zu, dass er, wie bereits seine Vorgänger, dem neuen Bürgermeister wann immer dieser es für notwendig erachtet, gerne mit Rat und Tat zur Seite stehe. Follmann: "Mensch sein und Mensch bleiben" In seiner Antrittsrede bedankte sich Bürgermeister Manuel Follmann u.a. beim Ersten Beigeordneten Fritz Kohl, der fast ein halbes Jahr lang in ehrenamtlicher Funktion eine der größten Verbandsgemeinden in Rheinland-Pfalz leitete und repräsentierte. Ein großes Engagement, dass weit über die Grenzen einer ehrenamtlichen Tätigkeit hinausgegangen sei, insbesondere auch deshalb, da für Kohl nicht nur die üblichen und täglichen Verwaltungsarbeiten anstanden, sondern mit der Corona-Pandemie und der Flutkatastrophe darüber hinaus große Herausforderungen zu bewerkstelligen waren. Follmann erklärte, dass er angesichts seiner bisherigen Funktion als Mitarbeiter der Kreisverwaltung sowie als Fraktionsvorsitzender und langjähriges Mitglied im Verbandsgemeinderat sowie im Ortsgemeinderat Altrich wisse, wo in den Gemeinden der Schuh drücke und die Probleme liegen. Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass er vor seiner Wahl alle 44 Ortsgemeinden sowie die Stadt Manderscheid besucht habe und dort viele tolle Menschen kennen lernen durfte, die ihm die Probleme vor Ort erläutert haben. Er sicherte den Gemeinden, den anwesenden Mandatsträgern sowie allen Bürgerinnen und Bürgern von Wittlich-Land seine volle Unterstützung und Zusammenarbeit bei der Bewältigung der anstehenden Aufgaben zu.Zum Schluss seiner Rede stellte Follmann nochmals heraus, dass es wichtig sei, unabhängig von den zu bewältigenden Themen, Mensch zu sein und auch bei strittigen Themen Mensch zu bleiben.