Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt und StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt heute 296 mehr nachgewiesene Fälle als am Donnerstag, 29. Oktober. Seit Beginn der Zählung im Februar 2020 steigt damit die Zahl der nachgewiesen Infizierten auf 5612. 4093 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind aus der Quarantäne entlassen. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt nun bei 124. Hinzugekommen sind eine Frau im Alter von 73 Jahren und ein 86-jähriger Mann. Damit sind in der StädteRegion Aachen aktuell 1395 Menschen nachgewiesen infiziert und die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 238.
Die Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen:
| Kommune | Aktiv | Gesamt | Sieben-Tage-Inzidenz |
| Aachen | 504 | 2512 | 193 |
| Alsdorf | 139 | 512 | 259 |
| Baesweiler | 142 | 423 | 535 |
| Eschweiler | 114 | 441 | 204 |
| Herzogenrath | 156 | 479 | 302 |
| Monschau | 30 | 123 | 222 |
| Roetgen | 17 | 46 | 139 |
| Simmerath | 33 | 148 | 162 |
| Stolberg | 147 | 504 | 260 |
| Würselen | 92 | 403 | 232 |
| noch nicht lokal zugeordnet | 21 | 21 | |
| Gesamtergebnis | 1395 | 5612 | 237 |
Kontakte reduzieren statt Halloween feiern
Erstmals findet man in der Coronaschutzverordnung deutliche Empfehlungen für das eigene Haus oder die eigene Wohnung. Die Landesregierung empfiehlt dringend, die Beachtung der Regelungen auch im privaten Raum. Kontakte und private Feiern sollen ausdrücklich reduziert und möglichst infektionssicher gestaltet werden. Hierzu der Appell der Krisenstäbe: „Bitte suchen Sie nicht nach Lücken in den Verordnungen. Bleiben Sie Zuhause und reduzieren Sie erneut die Zahl Ihrer Kontakte auf ein Mindestmaß.“
Das gilt insbesondere auch vor dem Hintergrund des anstehenden Halloween-Tages am 31. Oktober. Die Krienstäbe weisen ausdrücklich darauf hin, dass Feierlichkeiten aber auch das beliebte „Süssigkeiten-Sammeln“ der Kinder an den Türen in diesem Jahr unterbleiben soll: „Wir erleben sonst in einer Phase, in der die Reduzierung der Kontakte das zentrale Instrument gegen die Verbreitung des Virus ist, eine Unmenge von direkten Kontakten an den Haustüren – und das meist ohne Maske - die schlicht gefährlich und unbedingt zu vermeiden sind.“
Gesundheitsamt bedankt sich für Hilfsangebote
Die Kontaktpersonennachverfolgung ist eine der wirksamsten Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19 Pandemie. Jeder positiv getestete Mensch wird vom Gesundheitsamt kontaktiert und die besonders engen Kontaktpersonen werden ermittelt. Diese dann schnellstmöglich zu informieren und in manchen Fällen auch zu isolieren bzw. Quarantäne anzuordnen ist Aufgabe von inzwischen mehr als 100 Personen, die aktuell der Kontaktpersonennachverfolgung des Gesundheitsamtes eingesetzt sind.
Weil die Infektionszahlen in den vergangenen Wochen extrem stark angestiegen sind, hat das Gesundheitsamt zuletzt beinahe täglich weitere engagierte Menschen eingestellt, die diese wichtige Aufgabe erledigen. Inzwischen liegen hier jedoch noch 150 Bewerbungen vor, so dass der Bedarf auch vor dem Hintergrund der vorhandenen räumlichen und technischen Möglichkeiten vorerst gedeckt ist. „Wir sind von der Welle der Hilfsbereitschaft begeistert“, sagt Gesundheitsdezernent Dr. Michael Ziemons und weiter. „Die Aufgabe verlangt von den Menschen unglaublich viel Engagement, ein hohes Maß an Empathie, Mitgefühl und Sachverstand. Deshalb danke ich an dieser Stelle ausdrücklich allen, die sich dieser Herausforderung stellen!“
Um weitere Interessenten nicht enttäuschen zu müssen, bittet das Gesundheitsamt darum, zum jetzigen Zeitpunkt von Initiativbewerbungen abzusehen.