Thomas Förster

Damit der Umstieg gelingt

Die Stadt Monschau investiert als Pendlerkommune eine Menge in die Mobilitätswende - und weiß starke Partner an ihrer Seite. Mit der ersten Mobilstation in der Städteregion auf dem Gelände des Bushofes in Imgenbroich nimmt man wieder einmal eine Vorreiterrolle ein.

Imgenbroich (Fö). Dicht getaktete Schnellbuslinien und ein stetig verbesserter Netliner sind das eine - 19 Park&Ride-Parkplätze, eine überdachte Fahrradabstellanlage, die passende Fahrradservicestation und nun auch zehn verschließbare Fahrradboxen machen den ÖPNV am Imgenbroicher Bushof erst wirklich attraktiv. »Denn die persönlichen Bedürfnisse zu berücksichtigen und die Verkehrsmittel sinnvoll miteinander zu vernetzen ist elementar, um die Mobilitätswende voranzutreiben«, weiß Susanne Lo Cicero-Marenberg, Mobilitätsdezernentin der Städteregion Aachen. Im Netzwerk Mobilitätswende Region Aachen arbeiten die Kommunen, AVV und ASEAG am Ausbau des Angebots im ÖPNV und für den Radverkehr. Mit der ersten Mobilstation in der Städteregion, die am Imgenbroicher Bushof in Betrieb genommen wurde, wurde nun ein sichtbares Zeichen gesetzt.

Hemmnisse zum ÖPNV abbauen

»An diesem zeitgemäßgen Verknüpfungspunkt senken gut vernetzte Angebote die Zugangshemmnisse zum Nahverkehr und fördern die Teilhabe aller Monschauer«, unterstreicht Bürgermeisterin Dr. Carmen Krämer.

Hans-Peter Geulen, Geschäftsführer von AVV und go.Rheinland, lobt die Vorreiterrolle, die die Stadt Monschau einnehme, lässt aber auch nicht unerwähnt, dass 90 Prozent der 53.000 Euro Kosten für den Ausbau des Imgenbroicher Bushofes von go.Rheinland finanziert wurde. Insgesamt sollen 45 Mobilstationen in der Städteregion Aachen entstehen.

»Mit Mobilstationen bringen wir die vernetzte Mobilität aus unserer movA-App in den öffentlichen Raum. Als ASEAG betreiben wir diesn Knotenpunkte nich tnur, wir gestalten sie auch aktiv mit - damit der Umsteig auf Bus, Rad oder Sharing-Angebote so einfach und attraktiv wie möglich wird«, versichert MartinTremöhlen, Leiter des Fachbereichs Mobilitätsmanagement bei der ASEAG.

Die zehn Fahrradboxen verfügen übrigens über ein integriertes Buchungs- und Zugangssystem »radbox.nrw«, das landesweit an vielen Standorten genutzt werden kann. Die Buchungs-App kann einfach im AppStore oder GooglePlay kostenlos heruntergeladen werden.

movA bietet neue Funktionen

Die Mobilitäts-App movA der ASEAG ist in einer neuen Version verfügbar. Neben einem neuen, frischen Design und einem technisch modernisierten Hintergrundsystem bietet die App mehrere neue Funktionen, die die Nutzung im Alltag erleichtern. Mit movA stellt die ASEAG eine zentrale Plattform für vernetzte Mobilität in Aachen und der StädteRegion bereit. Auch der digitale Tarif eezy.nrw kann über die App genutzt werden und ermöglicht Fahrten zum jeweils günstigsten Preis in ganz Nordrhein-Westfalen.

Die Navigationsfunktion in movA wurde in der neuen Version verbessert, damit sich Nutzende vor Ort einfacher orientieren können, ÖPNV-Haltestellen schneller erreichen und Routen leichter folgen können. Neu sind detaillierte Haltestellen-Lagepläne, die anzeigen, auf welcher Straßenseite Fahrgäste einsteigen müssen. Nutzende können zukünftig in der movA-App bei Bedarf die Funktion Fahrtbegleitung aktivieren und sich auf ihrer Route detaillierte textliche Informationen anzeigen lassen.

Die neue Auslastungsanzeige informiert darüber, wie voll die Busse aktuell sind. Auch die Barrierefreiheit der App wurde verbessert. Zudem lassen sich Rückmeldungen jetzt direkt über ein integriertes Feedback-Tool geben.

Weitere Infos zur neuen movA-App finden Fahrgäste auf www.aseag.de/mova-app