De Lange Man ist wieder da
Zur Wiedereröffnung war eigens Monschaus Bürgermeisterin Dr. Carmen Krämer nach Rohren gekommen. Sie hob den hohen Stellenwert für den Tourismusstandort der ganzen Stadt, aber besonders auch als wichtiger Indikator im Zentrum des Ortes hervor.
Das Haus blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: Der Niederländer Robert Hoevenaars stieß im Jahr 1996 durch Zufall auf das Hotel, als er bei einem Ausflug in die Eifel Hinweisschilder auf ein Wintersportgebiet in Rohren entdeckte. Er übernahm das damals im Dornröschenschlaf liegende Haus und führte es über mehr als zwei Jahrzehnte mit viel Herzblut. Zuletzt hatte er es verpachtet – doch das Pachtverhältnis verlief nicht wie erhofft.
Nach dem Ende des Pachtverhältnisses übernimmt Hoevenaars nun wieder selbst das Ruder, unterstützt von seiner Frau und seinem Sohn Jans, der inzwischen ebenfalls Feuer für das Hotelgewerbe gefangen hat. Mit der Rückkehr gehen auch bauliche Veränderungen einher: Die Zimmer wurden saniert, der Speisesaal komplett renoviert und die Terrasse in einen Lounge-Bereich verwandelt. Auch das Konzept verändert sich leicht: »Wir verstehen uns künftig als Boutique-Hotel und werden abends kein Buffet mehr anbieten, sondern eine Bistro-Karte«, erklärt Hoevenaars. Den Rückhalt aus dem Ort spürt er deutlich: Mitarbeiter sind zurückgekehrt, Lieferanten stehen wieder bereit – und die Rohrener empfingen ihren langen Mann mit offenen Armen.
Übrigens: Mini Golf- und Bowlingbahn bleiben erhalten.

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