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Demografie und Landesentwicklungsplan zum Trotz

Der städteregionale Wettbewerb »Unser Dorf hat Zukunft« geht 2017 in die nächste Runde. In allen Dörfern, Ortsteilen und Quartieren in der Städte-Region Aachen sind aktive Gemeinschaften oder die, die es werden wollen, herzlich eingeladen, eilzunehmen. Der bewährten Tradition folgend wird der Wettbewerbsraum in einen Nord- und einen Südteil aufgegliedert. Alle Teilnehmer nördlich der Grenze des Naturparks Nordeifel (diese verläuft durch Stolberg) gehen im Nordraum an den Start, alle anderen Teilnehmer starten im Südraum (Eifel).
Der Wettbewerb »Unser Dorf hat Zukunft« geht 2017 in eine neue Runde. Bis 31. März können sich Interessenten noch bewerben. Im Bild ist die städteregionale Fachkommission bei ihrem Rundgang in Einruhr während des letzten Dorfwettbewerbs zu sehen.

Der Wettbewerb »Unser Dorf hat Zukunft« geht 2017 in eine neue Runde. Bis 31. März können sich Interessenten noch bewerben. Im Bild ist die städteregionale Fachkommission bei ihrem Rundgang in Einruhr während des letzten Dorfwettbewerbs zu sehen.

Grundsätzlich geht es bei »Unser Dorf hat Zukunft« nicht darum, im Ranking »gut da zu stehen«, sondern vielmehr um das gemeinsame Tun im Dorf, Ortsteil oder Quartier. Denn im Fokus des Wettbewerbs steht das Engagement der Dorf- und Ortsgemeinschaften, sich aktiv für die Gestaltung des eigenen Lebensumfeldes einzusetzen und damit die Zukunft in die eigenen Hände zu nehmen. »Es ist immer wieder beeindruckend zu erleben, mit wie viel Herzblut und mit welchem Ideenreichtum die Gemeinschaften aktuelle und zukünftige Herausforderungen angehen. Dieses Engagement stärkt das Miteinander im Ort und sichert nachhaltig die Lebensqualität, insbesondere auch im ländlichen Raum. Deshalb wollen wir mit dem Wettbewerb diesen herausragenden Einsatz noch einmal besonders würdigen«, zeigt sich Städteregionsrat Helmut Etschenberg vom Wettbewerb überzeugt. Seine Begeisterung wird durch die städteregionale Fachkommission geteilt, die alle Teilnehmerorte in der Zeit vom 4. bis 15. September besuchen und den Dorfgemeinschaften wertvolle Anregungen, Tipps und Empfehlungen für die weitere Entwicklung mit auf den Weg geben wird. Die Kommission schaut dabei insbesondere auf die konzeptionelle Entwicklung und Umsetzung, wirtschaftliche Entwicklung (inklusive Landwirtschaft), soziales und kulturelles Dorfleben, Baugestaltung und Grüngestaltung und Dorf in der Landschaft. Für alle interessierten Dörfer, Ortsteile und Quartiere bietet die StädteRegion Aachen in Vorbereitung auf die Teilnahme am Wettbewerb eine fachliche Beratung und Unterstützung an. Ansprechpartnerin ist Andrea Drossard vom Amt für Regionalentwicklung, die die vielfältigen Mehrwerte einer Teilnahme für die Dörfer erläutert: »Sich als Gemeinschaft fokussiert mit der Entwicklung des eigenen Ortes zu beschäftigen, bringt nicht nur neue kreative Ideen und Mitstreiter hervor, sondern ist zugleich Öffentlichkeitsarbeit und Imagebildung in Richtung von Sponsoren, Politik und Verwaltung.« Der Wettbewerb wird durch die Sparkasse Aachen unterstützt. Für die Gold-, Silber- und Bronzedörfer werden eigene Siegerprämien ausgelobt. Alle anderen Teilnehmerorte erhalten eine Prämie in Höhe von 500 Euro. Darüber hinaus werden Sonderpreise für herausragendes Engagement und vorbildliche Projekte vergeben.

Kontakt

Wer mit seinen Freunden, Bekannten, Interessen-oder Ortsgemeinschaften und Vereinen teilnehmen möchte, kann sich bis 31. März bewerben. Weitere Infos gibt es bei Andrea Drossard, Amt für Regionalentwicklung und Europa (Tel: 0241/5198-2474, E-Mail: andrea.drossard@ staedteregion-aachen.de).

Meinung

Was halten Sie vom Dorfwettbewerb? Meinung per E-Mail an tfoerster@weiss-verlag.de oder auf www.facebook.de/Wochenspiegel.Monschau


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