Thomas Förster

Die Eifel bleibt interessant für den Immobilienmarkt

Städteregion Aachen/Konzen. Das eigene Zuhause bleibt die attraktivste Anlageform und ist Altersvorsorge zugleich

Region/Eifel (Fö). Die Sparkassen Immobilien GmbH Aachen blickt auf ihr erfolgreichstes Geschäftsjahr zurück. Sowohl beim vermittelten Kaufpreisvolumen als auch bei der Stückzahl wurden deutliche Zuwächse verzeichnet. 146 Millionen Euro (+20 Prozent, 16 Prozent laut Gutachterausschuss der Städteregion Aachen) wurden umgesetzt, mit fast 400 vermittelten Häusern, Eigentumswohnungen und Gewerbeobjekten ein Plus von 24 Prozent erzielt. Hinzu kommen 85 Baugrundstücke in 2025. »Damit haben wir unsere Marktposition gestärkt«, versichern die S-Immo-Geschäftsführer Dietmar Röhrig und Tobias Hermanns. Die Zeit überhitzter Nachfrage sei vorbei, und doch stehe Eigentum für viele Menschen witer im Fokus. »Wir haben privaten Wohnraum für 1,39 Milliarden Euro finanziert«, weiß Geschäftsführer Thomas Salz, der das Zusammenspiel von Sparkasse Aachen und seiner Tochtergesellschaft lobt. Vermittlung, Vermarktung und Finanzierung komme aus einer Hand. »Der Neubau tut sich schwer, die Bestandssanierung muss stärker gefördert werden«, fordert Tobias Hermanns. Auch sei gerade in innerstädtischen Gebieten die Umnutzung von Büroflächen und Einzelhandel anzudenken.

Öffentlich geförderter Wohnraum in Mehrfamilienhäusern werde ein immer stärkeres Thema und komme langsam auch in der Eifel an.

Günstig, naturnah und gute Infrastruktur

5,5 Prozent der Vermittlungen und 8 Prozent des Kaufpreisvolumens entfallen auf die Eifel-Kommunen. Dies zeigt einerseits die Attraktivität unbebauter Grundstücke, andererseits aber auch den »Nachjustierungsbedarf« bei den Bodenrichtwerten, die weiter gestiegen sind. »Die Preise für Bestandsimmobilien sind in der Nordeifel nach unserer Beobachtung weiterhin konstant. Trotz der aktiven Baulandpolitik aller Nordeifelkommunen besteht ein vergleichsweise knappes Angebot hinsichtlich sofort verfügbarem Bauland«, erklärt Dietmar Röhrig. Dies werde teilweise auch dadurch geprägt, dass Baulücken eher über Generationen vererbt als unmittelbar bebaut werden. Die Wohnlagen in der Eifel sind insbesondere wegen der Kombination von naturnahem Wohnen und zugleich guter und ortsnaher Infrastruktur bei dennoch verhältnismäßig günstigem Preisniveau gefragt.

Nach wie vor gilt, dass es einen deutlichen Preisunterschied zu den Konditionen in den Nordkreiskommunen und im Oberzentrum Aachen gibt. Die Preise sind der Nord-eifel sind daher weiterhin im Vergleich attraktiv. Gesucht wird hier in der Regel das freistehende Einfamilienhaus mit großem Grundstück, ein Traum vieler Interessenten, der sich in anderen Regionen der Städteregion deutlich schwieriger realisieren lässt.

Im Gebiet »Am Feuerbach« in Konzen hat die Vermarktung des Baugebietes mit rund 30 Grundstücken für Einfamilienhäuser aktuell begonnen. In Roetgen (Grepp II) sowie »Im Schinner« und »Hasselfuhr« in Lammersdorf ist der Start der Bebauungsplanverfahren für dieses Jahr geplant bzw. wird voraussichtlich zum Abschluss gebracht (Im Schinner). Mit diesen Projekten werden voraussichtlich in Kürze insgesamt rund 210 Baugrundstücke in den Kommunen der Nordeifel erschlossen werden, weitere Baugebiete sind aber auch noch in Vorbereitung.

Als strategische Reaktion auf steigende Energiepreise und die ab 2027 geplanten EU-Emissionshandelsregelungen (ETS-2) hat die S-Immo eine eigene Energieberatung aufgebaut. Zwei qualifizierte Energieeffizienz-Experten beraten Eigentümer individuell und helfen beim Zugang zu Fördermitteln.

www.s-immo-aachen.de