Thomas Förster

Mehr als in eine Richtung denken

Monschau. MONEV hat Fahnen für Monschauer Stadtteile finanziert
Lutz Schell und Bernd Maaßen (r., beide MONEV) vor den sieben Fahnen der Monschauer Stadtteile, die im Wind auf dem Kreisel an der Monschauer Flora wehen.

Lutz Schell und Bernd Maaßen (r., beide MONEV) vor den sieben Fahnen der Monschauer Stadtteile, die im Wind auf dem Kreisel an der Monschauer Flora wehen.

Bild: Thomas Förster

Monschau (Fö). Wenn der Wind gut steht, dann wehen sie alle in die gleiche Richtung. »So verschieden Stadt und Dörfer doch sind, um so mehr wird den Bewohnern bewusst, dass man nur zusammen Zukunft gestalten kann«, wissen Lutz Schell und Bernd Maaßen von der Monschauer Event gUG. Für diesen Gedanken stehen symbolisch die sieben Fahnenmasten auf dem Kreisel an der Monschauer Flora. Die verbindende Holzskulptur inmitten des Kreisverkehrs ist schon so alt wie er selbst - die Stelen aus Douglasie richten sich in ihrer Länge nach der Bevölkerungszahl (obwohl da 20 Jahre später manche verlängert und manche eingekürzt werden müsste) und weisen in ihrer Ausrichtung auf die Lage der Orte. Zusammengehalten werden sie durch ein Bronzeband. Außerhalb steht eine zusätzliche Stele für die Partnerstadt Bourg St. Andéol.

Die Fahnen, die die MONeV finanziert hat, sollen nun ein sichtbareres Zeichen des Zusammenhalts darstellen.