Unwetter nehmen kein Ende: Update

Am Samstagabend wurde wieder Großalarm für viele Feuerwehren in der Eifel ausgelöst.
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Besonders schlimm traf es die Ortschaften Dudeldorf und Badem. Hier zog eine braune Brühe durch das ganze Dorf, riss sogar Autos mit sich. In vielen Häuser liefen die Keller voll mit Wasser. Um 20:40 Uhr rief Landrat Joachim Streit die Alarmstufe 4 aus. Damit übernahm der Landkreis die Einsatzleitung der Unwetterlage. Alle Verbandsgemeinden waren betroffen. Mehrere Straßen im Kreis waren nicht passierbar oder überflutet. Auch der Bahnverkehr wurde eingestellt. Die Telefonnetze waren teilweise ausgefallen oder überlastet, besonders im Großraum Bitburg. Um 00.45 Uhr wurde die Alarmstufe 4 aufgehoben und die Einsatzleitung zurück an die Verbandsgemeinden übertragen. Neben kleinen Einsätzen sind die größten Einsatzstellen in der VG Bitburger-Land in Gransdorf, Dudeldorf und Kyllburg, sowie überspülte Straßen in der VG Südeifel. Im Einsatz waren über 900 Einsatzkräfte der Feuerwehr, THW, DRK, Bundeswehr, Polizei und DLRG unter der Führung der technischen Einsatzleitung Bitburg-Prüm. Unterstützt wurde der Eifelkreis durch Einheiten aus den Landkreisen Bernkastel-Wittlich, Trier-Saarburg und der Stadt Trier. In der Nacht auf Montag waren dann erneut heftige Unwetter über die Eifel gezogen. Besonders stark hatte es diesmal die Orte Ehlenz, Niederweiler und Oberweiler in der VG Bitburger Land getroffen. In Kyllburg mussten mehrere Anwesen wegen eines drohenden Felssturzes evakuiert werden. Update: Starkregen hat auch am Montagabend erneut zu zahlreichen neuen Einsätzen der Feuerwehr geführt. In Dudeldorf kam es wieder zu Überschwemmungen. Wie bereits am Sonntag waren Straßen und die Durchfahrt durch den Torbogen überflutet. Die Wehren Konz, Pluwig und Gusterath (Landkreis Trier-Saarburg) wurden mit Sandsäcken nach Dudeldorf beordert. Auch in Badem liefen Keller voll. Weitere Einsätze wegen Überschwemmungen und vollgelaufenen Kellern gab es unter anderem in Hüttingen, Metterich, Biersdorf, Irrel und Oberweis. Fotos/Video: Siko


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