Entschleunigt zu gutem Abschluss

Neue stellvertretende Schulleiterin an der Sekundarschule

Simmerath. Er hat 30 Jahre lang die Elwin-Christoffel-Realschule geprägt und die Sekundarschule aufgebaut: Nun geht Albert Rieger in den Ruhestand - seine Nachfolgerin ist Melanie Müller.

 »Wir sind offen für viele Bildungswege, garantieren eine individuelle Förderung und sind damit eine Schule für alle Kinder.« Melanie Müller, die neue stellvertretende Leiterin der Sekundarschule Nordeifel, glaubt, dass die Vorzüge der relativ neuen Bildungsform in der Eifel bei vielen Menschen immer noch nicht angekommen zu sein scheinen. »Jedes Halbjahr wird geprüft, ob der Schüler Grund- oder Erweiterungskurse besucht und damit die beste Förderung genießt«, unterstreicht die 36-Jährige aus Gemünd eine Besonderheit der Schulform »Sekundarschule«.

»Wir betreiben eine intensive Elternarbeit, überzeugen durch ein engagiertes Team«, versichert Ursula Mertens. Sie steht noch bis Ende des Schuljahres der Sekundarschule Nordeifel vor. Dann folgt sie Rieger in den Ruhestand.

»Der Besuch der Sekundarschule hat viele Vorteile«, unterstreicht der scheidende Albert Rieger. »Ein Aufstieg - etwa nach der zehnten Klasse aufs Gymnasium zu wechseln oder aber vom Grund- in den Erweiterungskurs zu wechseln - ist ein tolles Erlebnis für jeden Schüler. Ein Abstieg, wie ihn immer mehr Schüler durchleben, die vom Gymnasium zu uns wechseln, frustriert.«

Karl-Heinz Hermanns, Vorsitzender der Verbandsversammlung des Schulverbandes Nordeifel, und Verbandsvorsteherin Margareta Ritter sind sich einig, dass an der Sekundarschule Nordeifel gute Arbeit geleistet werde. Dafür dankten sie Albert Rieger, der entscheidend zur positiven Entwicklung der neuen Schulform beigetragen habe, aber auch seiner Nachfolgerin Melanie Müller, die bereits seit 2015 Lehrerin am Simmerather Standort ist.

»Wir müssen weiter an der Imagebildung arbeiten«, erklärt Margareta Ritter, »und durch persönliche Gespräche mit Eltern, Schülern und Grundschullehrern das gute Bildungsangebot in der Region voranbringen«, ergänzt Mertens.

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