FC Bitburg im Achtelfinale! Jetzt gegen den FSV Salmrohr

Bitburg. „Jetzt wollen wir auch den Pokal holen“, scherzt Fabian Ewertz, der gemeinsam mit Richard Schneider den Fußball-Bezirksligisten FC Bitburg trainiert. Mit 3:0 hatte sich ihr Team am Dienstag Abend in der dritten Rheinlandpokalrunde beim Ligakonkurrenten SV Föhren durchgesetzt und freut sich nun auf niemand Geringeren als den Titelverteidiger: Oberligist FSV Salmrohr wird voraussichtlich am Mittwoch, 14. Oktober, 19.30 Uhr, im Stadion Ost gastieren. „Unser Ziel war es, gegen einen der Großen zu spielen. Das ist uns nun gelungen. Klar wird Salmrohr der Favorit sein. Vor einer hoffentlich guten Kulisse wollen wir uns aber in jedem Fall ordentlich aus der Affäre ziehen“, so Ewertz.

Föhren, das noch zwei Tage vorher im Punktspiel ein überraschendes 1:1 in Bitburg erzielt hatte, agierte im Heimspiel wesentlich forscher und setzte sich immer wieder über die Außenbahnen gefährlich in Szene. Klare Chancen hatte das Team von Spielertrainer Christian Esch zwar nur wenige, trotzdem meinte sein Gegenüber Ewertz: "Diesmal hatten wir es weniger verdient zu gewinnen, als am Sonntag." Arthur Schütz brachte den FCB in der 20. Minute in Front.

Arbeck trifft Latte, Pfosten und ins Tor

Kevin Arbeck, der zunächst geschont wurde, traf nach seiner Einwechslung zunächst Latte und Pfosten, machte in der 86. Minute dann aber noch das 0:3. Zuvor hatte Oliver Adams das zweite Tor für die Rot-Weißen aus der Bierstadt, die als Aufsteiger nach sieben Bezirksliga-Spieltagen überraschend Tabellenführer sind, markiert. In der Liga empfängt Föhren am Sonntag die SG Ruwertal (14.30 Uhr). Eine halbe Stunde später erfolgt der Anpfiff des Eifelderbys zwischen der SG Wallenborn und dem FC Bitburg. AA

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Krimineller somalischer Asylbewerber abgeschoben

Cochem. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine Abschiebung war seinerzeit aufgrund fehlender Rückreisedokumente, die durch die somalischen Behörden ausgestellt werden müssen, nicht möglich. Nun hat sich, so die Kreisverwaltung Cochem-Zell, die Chance ergeben, diesen Asylbewerber in sein Heimatland abzuschieben. Dies war nur im Rahmen eines Sonderfluges mit einer Kleinchartermaschine möglich. Das Flugzeug ist heute Morgen in Somalia gelandet und der Betreffende ist auch dort eingereist. Diese Maßnahme wurde von der Bundespolizei geplant und durchgeführt. Alle anderen im Vorfeld erforderlichen Planungen der Rückführung erfolgten in enger Zusammenarbeit insbesondere mit der Zentralstelle für Rückführungsfragen in Trier. Durch eine Einreise in Somalia ist das bisherige Asylverfahren beendet. Damit hat sich auch die Zuweisung des Asylbewerbers zum Landkreis Cochem-Zell erledigt. Sollte zu einem späteren Zeitpunkt eine erneute illegale Einreise dieser Person und möglicherweise eine Zuweisung in den Landkreis Cochem-Zell erfolgen, wird der Landkreis diese Zuweisung verweigern. Nach der aktuellen Rechtslage ist die Kreisverwaltung für die Abschiebekosten zuständig. Derzeit befinden wir uns jedoch mit dem Land und dem Bund in Gesprächen, dass hier eine teilweise oder komplette Kostenübernahme erfolgt.  Für die Kreisverwaltung stand allerdings zu jeder Zeit fest, dass der Schutz der Bevölkerung vor Ort oberste Priorität hat und selbstverständlich in der Abwägung wichtiger als die Höhe der Abschiebekosten ist. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine…

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