Planung für Gerichtsgebäude beginnt

Bitburg. Auf dem Gelände der ehemaligen Landwirtschaftsschule in der Brodenheckstraße in Bitburg wird ein neues Amtsgerichtsgebäude entstehen. Das Land Rheinland-Pfalz hat dazu einen Architektenwettbewerb ausgeschrieben. Am 18. Juni wird ein Preisgericht aus Vertretern von Architekten, Justiz und Verwaltung darüber entscheiden, welcher Entwurf das Rennen macht.

Das Gesamtbudget beträgt ca. 7,7 Millionen Euro. Laut Ausschreibung soll der Neubau Würde ausstrahlen und besondere Anforderungen an nachhaltiges und ressourceneffizientes Bauen erfüllen, die als vorbildlich einzustufen sind und die gesetzlich vorgeschriebenen Anforderungen übertreffen. Das Grundstück in der Brodenheckstraße im Südwesten des Zentrums ist zurzeit noch bebaut. Die notwendigen Abrissarbeiten sind vorbereitet, so dass das Grundstück zeitnah baureif gemacht werden kann. Eine Bauvoranfrage an die Stadt Bitburg für die Nutzung des Grundstücks als neuer Amtsgerichtsstandort wurde im Sommer 2019 positiv beschieden.

Als Gründe für den Neubau nennt die Direktorin des Amtsgerichts Claudia Stadler, das bisher genutzte Gebäude aus dem Jahr 1937 (Erweiterung 1975) sei sanierungsbedürftig und zu groß für die ca. 50 Mitarbeiter. Mit dem Baubeginn könnte im Haushaltsjahr 2022/23 gerechnet werden, schätzt Stadler. Bezugsfertig wäre der Neubau dann frühestens 2024. Was mit dem alten Gebäude in der Gerichtsstraße geschieht, entscheidet der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung Rheinland-Pfalz als Eigentümer.

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