Schleiden hat noch einmal die Wahl

Ingo Pfennings und Michael Stadler müssen in die Stichwahl

Schleiden. Ganze 0,36 Prozent - oder, wie es CDU-Chef Jochen Kupp ausdrückte, "wahrscheinlich nicht einmal 30 Stimmen" haben Ingo Pfennings gefehlt, um neuer Bürgermeister von Schleiden zu werden. Jetzt müssen er und Michael Stadler, der mit 25,54 Prozent knapp vor Anette Pütz (24,82%) landete, am 18. November in die Stichwahl.

Bedenklich bei dieser Wahl war, dass noch nicht einmal jeder zweite Schleidener wahlberechtigte Bürger den Weg zur Urne gefunden hatte. Die Wahlbeteiligung von 44,56 Prozent löste allgemein Kopfschütteln aus. "Hier wird doch schließlich der neue Bürgermeister der Stadt Schleiden gewählt", lautete einer der Kommentare im gut besetzten Ratssaal des Rathauses, wo man den Wahlverlauf live mitverfolgen konnte.

Die insgesamt 4936 abgegebenen Stimmen (53 waren ungültig, 11.076 Schleidener waren wahlberechtigt) waren schnell ausgezählt - mit dem am Ende sehr knappen Ergebnis. Bis auf zwei Wahlbezirke konnte Ingo Pfennings alle gewinnen. Das beste Ergebnis holte er dabei in Berescheid-Dreiborn mit 67, 10 Prozent. Lediglich in Oberhausen - ihren Heimatort holte Anette Pütz mit 50,98 Prozent - und in Bronsfeld, wo Michael Stadler mit 38,33 Prozent erreichte, lag er hinten. 

Nun müssen sich Ingo Pfennings, gemeinsamer Kandidat der CDU, Die Grünen/Bündnis 90 und UWV, sowie der unabhängige Michael Stadler aus Schöneseiffen am 18. November erneut den Wählern bei der Stichwahl stellen.

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