

Unter dem Titel "Stark ohne Gewalt" findet am Donnerstag, 5. November, von 14 bis 16 Uhr ein Gewaltpräventionstraining in der Turnhalle der Kaiser-Lothar-Realschule plus in Prüm statt. Das Angebot ist ein gemeinsames Projekt des Jugendsachbearbeiters der Polizeiinspektion Prüm und der Aufsuchenden Jugendsozialarbeit des Caritasverbandes Westeifel.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Jugendliche auf Provokationen reagieren, sich selbst behaupten und anderen helfen können, ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen.
Gewalt beginnt nicht erst bei körperlichen Auseinandersetzungen. Auch Beleidigungen, Bedrohungen, Mobbing und Ausgrenzung können schwerwiegende Folgen haben. Deshalb sollen die Jugendlichen lernen, Konflikte frühzeitig zu erkennen, persönliche Grenzen zu setzen und angemessen zu reagieren.
Unter dem Leitgedanken "Wahrnehmen – Deeskalieren – Handeln – Zivilcourage" werden anhand alltagsnaher Beispiele, praktischer Übungen und Rollenspiele verschiedene Handlungsmöglichkeiten vermittelt.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Zivilcourage. Die Teilnehmenden erfahren, wie sie schwierige Situationen richtig einschätzen, Unterstützung organisieren und Verantwortung für andere übernehmen können, ohne sich selbst zu gefährden.
Durch die Zusammenarbeit von Polizei und Caritas werden polizeiliche Erfahrungen mit sozialpädagogischen Ansätzen verbunden. Ziel ist es, die Selbstbehauptung, das Verantwortungsbewusstsein und die sozialen Kompetenzen der Jugendlichen zu stärken.
Für die praktischen Übungen sind hallentaugliche Sportschuhe erforderlich. Auf Wunsch kann eine Teilnahmebescheinigung ausgestellt werden.
Die Anmeldung erfolgt über Marc Spiekermann von der Aufsuchenden Jugendsozialarbeit des Caritasverbandes Westeifel. Er steht auch für Rückfragen unter Tel. 0160/5303371 oder per E-Mail an m.spiekermann@caritas-westeifel.de zur Verfügung.



