

Im Rennen um die Nachfolge von Andreas Kruppert nimmt das Kandidatenfeld weiter Gestalt an. Nachdem Dr. Johannes Zierden als erster Bewerber seine Kandidatur bekanntgegeben hatte, haben nun auch der SPD-Politiker Nico Steinbach sowie Peter Einert von der AFD ihren Hut in den Ring geworfen.
Wie berichtet, tritt Dr. Johannes Zierden als unabhängiger Kandidat mit Unterstützung der CDU an. Inzwischen haben auch die Freien Wähler Eifelkreis Bitburg-Prüm ihre Unterstützung für den Bewerber angekündigt. Der erweiterte Kreisvorstand nominierte Dr. Johannes Zierden einstimmig.
"Johannes Zierden steht für Kompetenz, Integrität und eine moderne, leistungsfähige Verwaltung", erklärte der Kreisvorsitzende der Freien Wähler, Joachim Streit. Die Mitgliederversammlung der Freien Wähler soll sich am 2. Juli mit seiner Kandidatur befassen.
Als weiterer Bewerber hat Nico Steinbach seine Kandidatur angekündigt. Der Landtagsabgeordnete, Ortsbürgermeister von Oberweiler und Vorsitzende der SPD im Eifelkreis tritt als Einzelbewerber mit Unterstützung der SPD an.
"Gerade jetzt braucht unser Eifelkreis Tatendrang, Kompetenz zusammen mit Erfahrung und den Mut, Verantwortung zu übernehmen", erklärt Steinbach. Er verweist auf seine langjährige Tätigkeit in der Kommunal- und Landespolitik. Nach eigenen Angaben bringt er fast zwölf Jahre Erfahrung im Landtag, seine Arbeit als Fraktionsvorsitzender im Kreistag sowie nahezu 18 Jahre als Ortsbürgermeister mit.
Zu seinen ersten politischen Schwerpunkten zählt Steinbach die Sicherung der Trägerschaft des Krankenhauses Prüm, den Abschluss wichtiger Schulbauprojekte sowie die Weiterentwicklung der Housing-Konversion in Bitburg. Zudem möchte er den Wirtschaftsstandort im Herzen Europas stärken und neue Perspektiven für Arbeitsplätze schaffen.
Auch die AfD schickt einen Bewerber ins Rennen. Peter Einert aus Kesfeld ist Fraktionsvorsitzender der AfD im Kreistag und stellvertretender Kreisvorsitzender der Partei im Eifelkreis Bitburg-Prüm.
Nach eigenen Angaben wurde Einert nach der Landtagswahl von Parteivertretern auf eine Kandidatur angesprochen. Die Mitglieder der AfD nominierten ihn am 13. Juni bei einer Aufstellungsversammlung in Wißmannsdorf einstimmig.
Einert kündigt an: "Das Programm wird sich um die Hauptthemen Prümer Krankenhaus, Gewerbesteuer, Zuzug und Abzug aus dem Eifelkreis sowie Wohnungsbau drehen", erklärt er. Darüber hinaus sollen weitere Infrastrukturthemen eine Rolle spielen.
Die Bürgerinnen und Bürger des Eifelkreises Bitburg-Prüm wählen den neuen Landrat oder die neue Landrätin am Sonntag, 30. August. Die Amtszeit beträgt acht Jahre. Sollte kein Bewerber die erforderliche Mehrheit erreichen, ist für Sonntag, 20. September, eine Stichwahl vorgesehen.
Wahlvorschläge können noch bis Montag, 13. Juli, 18 Uhr, beim Wahlleiter der Kreisverwaltung eingereicht werden.




