

Die Mitgliedschaft ist für die Bank das zentrale Merkmal und gleich zu Beginn stellte er eine besonders erfreuliche Entwicklung heraus: 2.204 neue Mitglieder konnte die Bank im vergangenen Jahr gewinnen. Damit ist die Zahl der Teilhaber zum Jahresende auf 56.347 gestiegen – gegen den bundesweiten Trend rückläufiger Mitgliederzahlen bei Genossenschaftsbanken.
Stabile Entwicklung trotz anspruchsvoller Rahmenbedingungen
Trotz eines auf vielen Ebenen anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfelds entwickelte sich die Bank im Geschäftsjahr 2025 erneut sehr positiv und konnte ihre zentralen Kennzahlen weiter ausbauen:
Besonders erfreulich entwickelte sich das Ergebnis: Der Jahresüberschuss konnte deutlich auf 12,27 Millionen Euro gesteigert werden und liegt damit klar über dem Vorjahresniveau.
„Diese Kennzahlen stehen nicht nur für wirtschaftliche Sicherheit, sondern zeigen auch, wie aktiv wir uns in der Region engagieren. Jeder investierte Euro schafft Arbeitsplätze und stärkt das Wachstum, und jeder zurückgelegte Euro trägt zu einer soliden finanziellen Zukunft bei", erläuterte Co-Vorstandssprecher Erik Gregori.
Starkes Team – starke Leistung
Eine zentrale Rolle spielt dabei das rund 500-köpfige Team der Bank. „Der Einsatz, die hohe Kompetenz und die konsequente Mitglieder- und Kundenorientierung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Grundlage unseres Erfolgs“, betonte Dr. Michael Wilkes.
Wertpapiere gewinnen weiter an Bedeutung
Auch im Jahr 2025 setzte sich die Entwicklung im Anlageverhalten der Mitglieder, Kundinnen und Kunden fort. Nachdem der Zinsanstieg der EZB zunächst für Zurückhaltung gesorgt hatte, rücken renditestärkere Anlageformen zunehmend wieder in den Fokus.
Das Depot- und Fondsvolumen stieg um über 11 Prozent auf rund 1,98 Milliarden Euro. Gleichzeitig legten auch die Bankeinlagen insbesondere gegen Jahresende zu und erreichten rund 2,62 Milliarden Euro. „Wir sehen, dass viele unserer Mitglieder, Kundinnen und Kunden ihre Geldanlage wieder breiter aufstellen und stärker auf chancenorientierte Lösungen setzen – immer abgestimmt auf ihre persönliche Lebenssituation“, so Co-Vorstandssprecher Erik Gregori. „Unser Anspruch ist es, sie dabei partnerschaftlich zu begleiten und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Verlässlicher Partner für Unternehmen und Privatkunden
Im Firmenkundengeschäft setzt die Bank weiterhin auf Verlässlichkeit und partnerschaftliche Begleitung: 1.125 neue Unternehmenskredite mit einem Gesamtvolumen von rund 255 Millionen Euro wurden im Jahr 2025 vergeben.
Im Privatkundengeschäft zeigte sich weiterhin ein differenziertes Bild: Während sich die Nachfrage im klassischen Wohnungsbau verhalten entwickelte, konnten Finanzierungen von Immobilienkäufen sowie Investitionen in energetische Sanierungen wichtige Impulse setzen. Insgesamt erhöhte sich das betreute Kreditvolumen für Mitglieder, Kundinnen und Kunden um 2,5 Prozent.
Auch im Immobiliengeschäft blieb die Bank ein gefragter Ansprechpartner in der Region: Mit 131 vermittelten Objekten und einem Volumen von rund 27 Millionen Euro unterstreicht sie ihre starke Marktposition.
Solides Ergebnis – Investitionen in die Zukunft
Der Jahresüberschuss 2025 beträgt 12,27 Millionen Euro und liegt damit deutlich über dem Vorjahresniveau. Das Eigenkapital soll entsprechend weiter gestärkt werden. Zudem ist – vorbehaltlich der Zustimmung der Vertreterversammlung – eine Basisdividende von 1,5 Prozent geplant. Bei intensiver Nutzung der Bank kann die Ausschüttung an die Mitglieder durch Bonuskomponenten im Rahmen des MitgliederBonus auf bis zu 7,5 Prozent steigen.
Im Jahr 2025 hat die Bank wichtige Investitionen vorbereitet und auf den Weg gebracht. Dazu zählen insbesondere die geplanten Modernisierungen der Filialstandorte in Sohren und Kirchberg.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung als attraktiver Arbeitgeber: „Der demografische Wandel stellt uns weiterhin vor große Herausforderungen. Unter dem Stichwort ‚New Work‘ investieren wir in moderne Arbeitswelten, agile Methoden und flexible Modelle für unsere Teams“, erklärte Dr. Michael Wilkes.
Generationswechsel im Vorstand frühzeitig geregelt
Auch personell hat die Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Zum 1. September 2025 ist Michael Hoeck aus dem Vorstand ausgeschieden und hat den Vorstandsvorsitz des Genoverbands e. V., des größten genossenschaftlichen Regionalverbands des Landes, übernommen.
In den kommenden Jahren wird es weitere Veränderungen im Vorstand geben: Peter van Moerbeeck wird zum 30. April 2027 in den Ruhestand treten, Erik Gregori folgt zum 31. Oktober 2028.
Mitgliederforen stärken Dialog
Die zweite Auflage der Mitgliederforen im Mai 2025 war ein voller Erfolg. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl der teilnehmenden Mitglieder verdoppelt. Auch 2026 setzt die Bank auf den direkten Austausch mit ihren Mitgliedern: In Simmern (16.09.), Morbach (22.09.), Bernkastel-Kues (23.09.), Wittlich (29.09.) und Idar-Oberstein (01.10.) finden erneut in diesem Jahr Mitgliederforen statt.
Engagement für die Region
Über 500.000 Euro stellte die Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank und ihre Bankeigene Stiftung im Jahr 2025 für Spenden und Sponsoring in der Region bereit. Damit unterstützt sie zahlreiche Vereine, Initiativen und Projekte vor Ort.


