Simone Wunder

Mühlenweg in Grenderich ist ein Schmetterlingsparadies

Ulmen/Grenderich. Der Eifelverein Ulmen hatte zu einer Wanderung auf dem Grendericher Mühlenpfad mit einer möglichen anschließenden Nutzung des dortigen Barfußparks eingeladen und zehn Wanderfreund/innen nahmen dieses Angebot an. Bei bestem Wetter mit angenehmen Temperaturen und recht lebhaften Wind waren die äußeren Bedingungen für diese Wanderung nahezu ideal.
Die etwa zehn Kilometer lange Wanderstecke führte zunächst am Ortsrand entlang und durch Feld uns Wald stetig bergab ins Flaumbachtal. Begleitet wurde die Wandergruppe von ungezählten bunten Schmetterlingen in allen Farben und Schattierungen, die entlang des Weges auf den Wildpflanzen nach Nahrung suchten. Unterbrochen von einigen Trinkpausen wurden die Talsohle des Flaumbaches und die schön renovierten Gebäude der „Hornsmühle“ erreicht. Weiter ging es oberhalb des Flaumbaches entlang, vorbei an zwei weitere Mühlen, die beide bewohnt sind. Über Wald- und Forstwege wanderte die Gruppe dann auf dem Mühlenweg bergauf und zurück in Richtung Grenderich und bewältigte dabei rund 220 Höhenmeter, was eine herausfordernde körperliche Anstrengung bedeutete.
Und so waren die Wanderer froh, den Barfußpark in Grenderich als Wanderziel erreicht zu haben. Dort angekommen, legte die Gruppe eine abschließende Rast ein und ließ es sich bei mitgebrachten Snacks und am dort bewirteten Holzhaus bei dem Angebot an Kaffee, Kuchen, Eis und gekühlten Getränken zum Picknick gut gehen. Alle waren dankbar für die tolle Führung der Ulmener Wanderwartin Bettina Müller-Brown.
Der Barfußpark und der ihm angeschlossene kurze Barfußwanderweg konnten nach der körperlich anspruchsvollen Wanderung jedoch keinen der Wanderfreund/innen dazu reizen, sich den Anforderungen dieser zusätzlichen Strecke zu stellen und so machten sich alle nach dem Abschied auf den Nachhauseweg.