Claudia Neumann

Abkürzung mit tödlichem Risiko: Bundespolizei warnt vor Gleisüberquerungen

Trier/Region. Auf der Moselstrecke zwischen Trier und Koblenz werden vermehrt Gleisüberschreitungen festgestellt. Die Bundespolizei kündigt verstärkte Kontrollen an.

Bild: Claudia Neumann

Die Bundespolizei Trier warnt vor dem Überqueren von Gleisen an nicht dafür vorgesehenen Stellen. Auf verschiedenen Abschnitten der Moselstrecke zwischen Trier und Koblenz wurden zuletzt vermehrt solche Gleisüberschreitungen durch Passanten festgestellt. Die Abkürzungen sind lebensgefährlich.

Verstärkte Kontrollen angekündigt

Das Betreten von Bahnanlagen und Gleisen ist nur an dafür vorgesehenen Stellen und unter besonderer Sorgfaltspflicht erlaubt. Bei der Annäherung eines Zuges besteht akute Lebensgefahr.

Unerlaubtes Überqueren der Gleise kann eine Straftat darstellen. In jedem Fall handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Verwarnungs- oder Bußgeld geahndet werden kann.

Ergänzend zu den bisherigen Überwachungen im bahnpolizeilichen Bereich wird die Moselstrecke wegen der geschilderten Gefahrenlage künftig zu unregelmäßigen Zeiten verstärkt bestreift.