

Michael Holstein soll erneut Bürgermeister der Verbandsgemeinde Trier-Land werden. Auf einer Mitgliederversammlung der Freien Wähler Trier-Land wurde er als Kandidat für die Bürgermeisterwahl am Sonntag, 13. September, nominiert. Holstein ist seit 2019 im Amt, seine aktuelle Amtszeit endet Ende Februar 2027.
„In den vergangenen acht Jahren ist in der VG Trier-Land viel passiert“, sagte Holstein vor den Mitgliedern im Bürgerhaus in Kordel. Gemeinsam mit Verbandsgemeinderat, Ortsgemeinden und Verwaltung seien zahlreiche Projekte angestoßen und umgesetzt worden. Zugleich gebe es weiterhin Aufgaben, die künftig bearbeitet werden müssten.
Holstein ist 52 Jahre alt, in Kordel aufgewachsen und lebt dort bis heute. Sein Engagement begann früh bei der Jugendfeuerwehr und der Feuerwehr, wo er auch Führungsaufgaben übernahm. Seit 1993 ist er in der Kommunalpolitik aktiv. 1996 gründete er die Freie Bürger Liste, die 2009 mit der FWG Trier-Land fusionierte. Seitdem steht er der Gruppierung vor.
Langjährige kommunalpolitische Erfahrung
Vor seiner Wahl zum Bürgermeister war Holstein ab 1999 Fraktionsvorsitzender im Verbandsgemeinderat. Von 2004 bis 2014 war er Beigeordneter der Verbandsgemeinde Trier-Land. Auf Kreisebene gehört er seit 2019 dem Kreistag an, seit 2023 ist er Fraktionsvorsitzender der FWG/BfB-Fraktion.
Als Motivation für seine erneute Kandidatur nannte Holstein sein langjähriges Engagement in Feuerwehr, Kinder- und Jugendarbeit sowie in politischen Gremien. Er wolle sich weiterhin für die Entwicklung der Ortsgemeinden einsetzen und diese für kommende Herausforderungen stärken.
Schwerpunkte für die kommenden Jahre
In seiner Ansprache verwies Holstein auf laufende Projekte und künftige Aufgaben. Ziel sei es, die Verbandsgemeinde widerstandsfähig aufzustellen, bestehende Sanierungsbedarfe anzugehen sowie Energie- und Umweltthemen stärker zu berücksichtigen. Auch der Klimaschutz solle vorangetrieben werden.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt laut Holstein auf der Weiterentwicklung der Bildungslandschaft. Zudem sollen Maßnahmen aus dem Hochwasservorsorge- und Starkregenkonzept umgesetzt werden. Die Verbandsgemeinde Trier-Land war von der Flutkatastrophe im Jahr 2021 betroffen.
Holstein ist ausgebildeter Pädagoge und arbeitete vor seinem Amtsantritt in einer Familienbildungsstätte in Bitburg. Dort war er unter anderem für Fragen der Inklusion in Kindertagesstätten zuständig.
Zum Abschluss betonte Holstein, er wolle auch künftig gemeinsam mit Gremien, Ortsgemeinden und Verwaltung an der Entwicklung der Verbandsgemeinde arbeiten.




