Nico Lautwein

Pony auf A1: Zwei Menschen schwer verletzt

Schweich. Ein Pony auf der A1 zwischen Föhren und Schweich hat am Dienstagmorgen einen schweren Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen ausgelöst. Zwei Menschen wurden schwer verletzt.
Ein Rettungshubschrauber brachte einen der beiden Schwerverletzten nach dem Unfall auf der A1 in ein Trierer Krankenhaus.

Ein Rettungshubschrauber brachte einen der beiden Schwerverletzten nach dem Unfall auf der A1 in ein Trierer Krankenhaus.

Bild: Archiv

Ein auf die Fahrbahn gelaufenes Pony hat am Dienstagmorgen auf der A1 zwischen den Anschlussstellen Föhren und Schweich in Fahrtrichtung Saarbrücken einen schweren Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen ausgelöst. Zwei Menschen wurden schwer verletzt, eine weitere Person erlitt leichte Verletzungen.

Transporter fährt auf bremsende Fahrzeuge auf

Nach Angaben der Polizei war das Pony aus bislang ungeklärter Ursache von einer nahegelegenen Koppel entlaufen und auf die Autobahn gelangt. Mehrere Pkw und Lkw konnten rechtzeitig abbremsen und anhalten.

Ein Pkw auf der linken Fahrspur bremste nahezu bis zum Stillstand ab. Ein weiterer Pkw dahinter konnte ebenfalls fast vollständig anhalten. Der Fahrer eines nachfolgenden Transporters erkannte die Situation offenbar zu spät und prallte mit hoher Geschwindigkeit auf den vorausfahrenden Pkw.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser auf das vordere Fahrzeug geschoben. Der Transporter kam anschließend von der Fahrbahn ab, fuhr in die Böschung und kippte um.

Zwei Fahrer schwer verletzt

Der Fahrer des Transporters wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Anschließend brachte ihn ein Rettungshubschrauber in ein Trierer Krankenhaus.

Auch der Fahrer des mittleren Pkw erlitt schwere Verletzungen und musste von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden.
Die Insassen des vorderen Pkw wurden leicht verletzt und konnten ihr Fahrzeug selbstständig verlassen. Das Pony blieb bei dem Unfall unverletzt.

Großeinsatz auf der Autobahn

Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde die A1 in Fahrtrichtung Saarbrücken vollständig gesperrt. Die Sperrung konnte inzwischen wieder aufgehoben werden.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Schweich, Salmtal, Hetzerath und Laufeld sowie die Wehrleitung der Verbandsgemeinde Wittlich-Land mit insgesamt 46 Kräften. Zudem waren mehrere Rettungswagen, Notärzte, ein Rettungshubschrauber, die Autobahnmeisterei Wittlich, die Polizeiinspektion Schweich und die Polizeiautobahnstation Schweich vor Ort.

Quelle: Polizeipräsidium Trier