Andrea Fischer

Westnetz baut Saar-Düker und verlegt Strom, Glasfaser und Trinkwasser nach Staadt

Staadt. Westnetz GmbH und die Verbandsgemeindewerke Saarburg-Kell bauen einen neuen Düker unter der Saar. Er führt Strom-, Glasfaser- und Trinkwasserleitungen von Serrig nach Staadt und soll die Versorgungssicherheit in der Region stärken. Perspektivisch ersetzt die unterirdische Leitungsführung die bisherige Freileitungsquerung über die Saar.
Wie das Stromnetz smarter wird, verdeutlich der Verteilnetzbetreiber Westnetz durch die Errichtung intelligenter Ortsnetzstationen wie hier in Staadt. Das Foto zeigt (v. l.): Westnetz-Mitarbeiter Daniel Justinger, Werkleiter Franz Petri, stellvertretender Werkleiter Dominik Fisseni, Westnetz-Mitarbeiter Andreas Mertes, Erste Beigeordnete Simone Thiel sowie Westenergie-Kommunalmanager Christian Nathem.

Wie das Stromnetz smarter wird, verdeutlich der Verteilnetzbetreiber Westnetz durch die Errichtung intelligenter Ortsnetzstationen wie hier in Staadt. Das Foto zeigt (v. l.): Westnetz-Mitarbeiter Daniel Justinger, Werkleiter Franz Petri, stellvertretender Werkleiter Dominik Fisseni, Westnetz-Mitarbeiter Andreas Mertes, Erste Beigeordnete Simone Thiel sowie Westenergie-Kommunalmanager Christian Nathem.

Bild: Westnetz GmbH / Franka Lorsche

Mit der neuen Trinkwasserleitung bauen die Verbandsgemeindewerke Saarburg-Kell nach eigenen Angaben eine zweite Versorgungsschiene für die Trinkwasserversorgung der Kommune auf. »Die neue Trinkwasserleitung ermöglicht einen langfristig zuverlässigen Betrieb unseres Wassernetzes. Dass wir diese Maßnahme gemeinsam mit anderen Infrastrukturarbeiten umsetzen, ist effizient und nachhaltig«, sagt Werkleiter Franz Petri.

Digitale Technik für stabiles Netz

Im Zuge des Breitbandausbaus erschließt Westnetz zudem den Ortsteil Staadt und errichtet dort eine digitale Ortsnetzstation. Diese wandelt Mittelspannung in haushaltsübliche Niederspannung um und übermittelt zusätzlich Echtzeitdaten, damit Westnetz den Netzbetrieb überwachen, schneller reagieren und Ausfallzeiten reduzieren kann. »Die Kombination aus neuer Leitungsführung und digitaler Ortsnetzstation verbessert die Steuerbarkeit des Stromnetzes erheblich«, erläutert Daniel Justinger, Netzplaner bei Westnetz für die Region Trier. Die ersten Anträge für das Projekt stellten die Beteiligten im Jahr 2024. Nach Planungs- und Genehmigungsphase starteten Ende 2025 die Bauarbeiten am Düker. Die Fertigstellung ist für Mitte 2026 vorgesehen.