Kai Brückner

Evakuierung von Traisen ist aufgehoben

Gute Nachricht: Die Evakuierung von Traisen ist aufgehoben. Die Bewohner des Ortes und der Aussiedlerhöfe dürfen ab sofort eigenständig in ihre Häuser zurückkehren
Die Einsatzleitung entschied am gestrigen Montagabend, 29. Juni, die durch den Waldbrand auf dem Rotenfels ausgelöste Evakuierung von Traisen (der Wochen Spiegel berichtete) ab sofort aufzuheben. Hintergrund der Entscheidung laut Einsatzleitung: Der Brand ist dort ausgebrochen, wo die höchste Kampfmittelbelastung war. Dort ist er auch als erstes ausgegangen. Die Stelle hat sich mittlerweile deutlich abgekühlt, sodass nach intensiver Abwägung auf Ebene der Einsatzleitung gemeinschaftlich die Entscheidung getroffen wurde, die Evakuierung von Traisen ab sofort aufzuheben. Die Entscheidung fiel vor dem Hintergrund, dass die Stelle der höchsten Munitionsbelastung seit mehr als 24 Stunden ausgebrannt ist.
 
Kreisverwaltung bietet Unterstützung bei Rückkehr an
Das bedeutet konkret: Die Bewohner von Traisen und der Aussiedlerhöfe dürfen in ihre Häuser zurückkehren. Ausgenommen und damit weiter gesperrt bleibt die Zufahrt zum Rotenfels, mit den dahinterliegenden Anwesen sowie des Walddorfkindergartens. Die Bewohner können eigenständig in ihre Häuser zurückkehren. Wer dabei Unterstützung benötigt, kann sich an das Infotelefon der Kreisverwaltung unter den Telefonnummern 0671 / 803 1001 und 0671 / 803 1007 wenden.
Das gesamte Waldgebiet wird weiterhin als Einsatzstelle abgesperrt bleiben, weil es dort noch Glutnester gibt. Nach aktueller Lageeinschätzung ist aber keine erneute Evakuierung oder Sperrung der Landstraße 236 seitens der Einsatzleitung notwendig. Im Verlaufe des heutigen Tages (30.06.2026) sind aktive Brandbekämpfungsmaßnahmen durch die Feuerwehr in Bereichen mit niedrigem Risiko geplant. Dies sei aufgrund der größtenteils abgekühlten Brandflächen in den munitionsbelasten Bereichen möglich. Das gesamte Waldgebiet ist weiterhin als Einsatzstelle abgesperrt und darf nicht betreten werden.