Am Samstag, 25. Juli, lädt die Initiative für Freizeit und Musikkultur (IFM) zur fünften Ausgabe ihres eintägigen Festivals „Salon Libertatia – Musik & Diskurs“ nach Auen an der Nahe ein.
Der "Salon Libertatia" findet im jährlichen Wechsel mit dem größeren Festival "Auf Anfang!" statt und bildet seit 2015 einen festen Bestandteil der Kulturarbeit der IFM. Von 14 Uhr bis rund 0.30 Uhr verwandeln sich der Dreschplatz und die Getzbachhalle am Samstag, 25. Juli, in einen Ort für Musik, Begegnung und demokratisches Engagement. Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges Programm aus Konzerten, Talks, Workshops, Installationen und Ausstellungen.
Mit ihren Festivals und Aktionen will die IFM Bürgerinnen und Bürger zusammenbringen und zeigen, welche Kraft in Musik, Kunst und zivilgesellschaftlichem Engagement steckt. »Demokratie ist dort besonders stark, wo Menschen sich begegnen, gemeinsam Kultur gestalten und erleben und den Mut entwickeln, sich einzubringen. Der Salon Libertatia soll genau so ein Ort sein: offen für alle, voller inspirierender Begegnungen und mit der Einladung, unsere demokratische Gesellschaft aktiv mitzugestalten«, sagt Norman Schäfer von der IFM.
Alternative-Sounds bis hin zu elektronischen Beats Musikalisch erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm – von verträumten und verspielten Klängen über mitreißende Indie- und Alternative-Sounds bis hin zu tanzbaren elektronischen Beats. Mit dabei sind „Die unsichtbaren Städte“ (Heidelberg), „Cuba Comet Imperial“ (Idar-Oberstein), „THORD1S“ (Hamburg), „Nein Danke“ (Koblenz) sowie ein DJ-Set von ?mm? (Moers/Monzingen). Ein besonderer Programmhöhepunkt ist der Talk mit Sookee. Die Rapperin, Aktivistin, Autorin und scharfe Beobachterin gehört seit fast zwei Jahrzehnten zu den prägendsten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartskultur. Sie spricht darüber, wie sich gesellschaftliche Debatten in den vergangenen Jahren entwickelt haben und was heute nötig ist, um Vielfalt, Solidarität und Menschenrechte zu stärken.
Zur politischen Bildungsprogramm gehört außerdem ein Talk mit dem AfD-Aussteiger Pascal Bähr, den „Omas gegen Rechts Idar-Oberstein“ und den „Omas for Future Nahe-Glan“ sowie der interaktive Workshop „2044 – Chronik einer verlorenen Zukunft“. Der Workshop wird von Norman Schäfer und Christopher Vogel von der mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus gemeinsam durchgeführt. Der Workshop findet am Samstag, 25. Juli, von 14.30 bis 16 Uhr statt. Aufgrund der begrenzten Teilnehmer wird um Anmeldung bis zum 18. Juli per E-Mail an
info@initiative-fm.de gebeten.
Eintritt: „Pay what you want“ Ergänzt wird das Festivalprogramm durch ein Kinderangebot, die interaktive Installation „2044“, die Ausstellung „Fakten gegen Klima-Fakes“ der IFM sowie Informationsstände regionaler Initiativen. Der Eintritt erfolgt nach dem Prinzip „Pay what you want“: Jeder gibt, was möglich oder gewünscht ist. Für die Übernachtung stehen sehr begrenzte Zelt- und Camperplätze zur Verfügung. Wer mit Zelt oder Camper anreisen möchte, wird gebeten, sich bis zum 18. Juli per E-Mail an
info@initiative-fm.de anzumelden. Alle Informationen online:
www.initiative-fm.de