

Anschließend kam das Auto, ein Dacia Sandero, im abschüssigen Straßengraben zwischen zwei Bäumen zum Stehen. Aufgrund der Lage des Fahrzeugs konnte sich der Fahrer nicht selbstständig aus seinem Auto befreien. Beim Eintreffen des DRK-Rettungswagens aus Bad Sobernheim sowie der Feuerwehren aus Oberstreit und Waldböckelheim war der Fahrer ansprechbar und augenscheinlich nur leicht verletzt. Die Feuerwehr Waldböckelheim verschaffte sich durch das Entfernen von Ästen mit einer Säbelsäge Zugang zur Beifahrerseite.
Um ein Abrutschen des Fahrzeugs zu verhindern, sicherten die Einsatzkräfte den Dacia mit einer Seilwinde. Die Feuerwehr Oberstreit sorgte währenddessen für die Vollsperrung der L234 und legte mehrere Steckleiterteile als Aufstiegshilfe in den Graben. Nachdem die Beifahrertür mit einem hydraulischen Spreizer entfernt worden war, konnte der Patient aus dem Fahrzeug aussteigen und selbstständig zur Straße hinaufsteigen. Dort wurde er vom Rettungsdienst weiterversorgt und anschließend in eine Bad Kreuznacher Klinik transportiert.
Die Unfallursache ist der Feuerwehr nicht bekannt, die Polizei Bad Kreuznach war mit einer Streife zur Ermittlung der Unfallursache im Einsatz. Den stark beschädigten Dacia barg ein Abschleppunternehmen aus dem Graben. Für die 20 eingesetzten Einsatzkräfte aus Oberstreit und Waldböckelheim und sowie in der Feuerwehreinsatzzentrale Rüdesheim war der Einsatz nach 35 Minuten beendet.
Knapp zwei Stunden später wurde die Feuerwehr Waldböckelheim erneut alarmiert, dieses Mal zu einer Rauchentwicklung auf dem Welschberg. Ein Passant meldete aufsteigenden Rauch im Bereich des Welschberghauses. Schlussendlich konnte die Rauchentwicklung im Bereich einer Wingertshütte festgestellt werden, ein Einsatz für die Feuerwehr war aber nicht erforderlich.




