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Mit Herbert Herres das Punktekonto mehr als verdoppelt

Erfahrener Coach will Zeltingen-Rachtig retten

Zeltingen. Aus 14 Spielen hatten sie ganze fünf Punkte geholt. Nachdem Herbert Herres beim SV Zeltingen-Rachtig angeheuert hatte, wurde das Zählerkonto binnen einer Woche gleich flugs mehr als verdoppelt. Nach der Winterpause soll der 56-Jährige den Fußball-Bezirksligisten nun auch aus dem Tabellenkeller führen.

Nach seiner Demission als Nachwuchschef bei der Trierer Eintracht im Sommer wollte »ich eigentlich mal eine längere Pause machen«, bekennt Herres. Die Anfrage   über seinen Sohn Patrick, der  mit SVZR-Torwart Björn Griebler gemeinsam in der Salmrohrer Jugend gespielt hat, reizte Herres dann aber doch. Kurz zuvor war Werner Feyen beim Vorjahresaufsteiger zurück getreten. »Die Bedingungen hier sind gut«, schildert Herres, der einst für Salmrohr in der Zweiten Bundesliga gespielt hat und unter anderem später dort auch gespielt hat, seine Eindrücke nach den ersten Wochen.Die Mannschaft besteht nahezu komplett aus einheimischen, jungen, begeisterungsfähigen Leuten, die »auch kicken können, denen aber zuletzt das Selbstvertrauen verloren gegangen war«, so Herres.

"Gut vorbereiten, alles versuchen"

Seine ihm ureigene, lockere Art und der hohe Fußball-Sachverstand mögen mit dafür den Ausschlag gegeben haben, dass die Partien gegen die DJK St. Matthias Trier (1:0) und die SG Osburg (3:2) gewonnen wurden. Auch im letzten 2015er Spiel bei der SG Buchholz (1:3) war sogar ein Sieg drin. »In der Winterpause bereiten wir uns gut vor und versuchen in den restlichen 13 Spielen nochmal alles«, zeigt sich Herres trotz des weiterhin letzten Tabellenplatzes kämpferisch.            

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