Auto stürzt acht Meter Böschung hinab - Zwei Schwerverletzte
Ein Auto war auf regennasser Fahrbahn von der Straße abgekommen, eine rund acht Meter tiefe Böschung hinabgestürzt und hatte sich dabei mehrfach überschlagen. Das Fahrzeug kam schließlich auf dem Dach liegend in einem dicht bewachsenen Hangbereich zum Stillstand. Beide Fahrzeuginsassen wurden schwer verletzt und im Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehr Sohren-Büchenbeuren rückte mit 26 Einsatzkräften an. Aufgrund der schwierigen Geländesituation verschafften sich die Einsatzkräfte zunächst mit Motorsägen und Steckleitern einen sicheren Zugang zum Unfallfahrzeug. Anschließend wurde mit hydraulischem Rettungsgerät eine patientengerechte Rettungsöffnung geschaffen, sodass der Rettungsdienst die medizinische Versorgung übernehmen konnte.
Die Lage der Einsatzstelle stellte die Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen. Sämtliches Rettungsgerät musste über den steilen, dicht bewachsenen Hang zur Unfallstelle transportiert werden.
Personalintensive, aufwendige Rettung
Die aufwendige technische Rettung erforderte daher einen hohen Personalaufwand und war für die eingesetzten Kräfte körperlich besonders anspruchsvoll. Nach der Erstversorgung wurden beide verletzten Personen mithilfe eines Schleifkorbs und der Drehleiter aus der steilen Böschung gerettet und anschließend zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser transportiert. Im weiteren Einsatzverlauf wurde das auf dem Dach liegende Fahrzeug mithilfe einer Seilwinde in eine stabile Lage gebracht. Erst dadurch konnte das Batteriemanagement durchgeführt und das Fahrzeug gegen weitere Gefahren gesichert werden. Unter der Einsatzleitung von Wehrleiter Oliver Socha arbeiteten Feuerwehr, Rettungsdienst, Notarzt und Polizei während des gesamten Einsatzes eng zusammen. Die L182 war für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen voll gesperrt.

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