

„Die Herausforderungen für unsere Tafel werden immer größer“, erklärt Heimes. Besonders die stark gestiegenen Treibstoffkosten belasten den Betrieb erheblich. Für fünf der sechs Kühlfahrzeuge – eines davon wird elektrisch betrieben – rechnet die Tafel inzwischen mit jährlichen Kosten von bis zu 18.000 Euro. Das sind rund 6.000 Euro mehr als bisher.
Für die nahezu vollständig aus Spenden finanzierte Arbeit ist das eine enorme Belastung. Gleichzeitig wächst die Sorge, dass auch die Beschaffung von Lebensmitteln künftig teurer und schwerer kalkulierbar wird. Die sechs Kühlfahrzeuge sind täglich im Einsatz und legen jährlich rund 71.000 Kilometer zurück. 107 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sorgen dafür, dass Waren von mehr als 70 Lebensmittelhändlern und Betrieben eingesammelt und an die Ausgabestellen in Kirchberg, Simmern, Kastellaun, Boppard sowie St. Goar/Oberwesel verteilt werden.
Im letzten Jahr unterstützte die Tafel Rhein-Hunsrück rund 4.000 registrierte Menschen aus 860 Haushalten – darunter 32 Prozent Kinder. „Unsere Fahrzeuge sind die Lebensader der Tafel. Ohne sie können wir die Versorgung der Menschen in unserer Region nicht sicherstellen“, betont Heimes.
Um den Betrieb weiterhin aufrechterhalten zu können, ist die Tafel dringend auf Spenden angewiesen. Jeder Beitrag hilft, die Versorgung armutsbetroffener Menschen in der Region zu sichern.
Spendenkonto der Tafel Rhein-Hunsrück e.V.




