Andreas Bender

Blaualgen im Waldsee Argenthal: Warnhinweise für Badegäste

Argenthal. Die Wasserqualität im Waldsee in Argenthal wird in der warmen Jahreszeit regelmäßig überwacht. Auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse vom 22. Juli hat das Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz für den Waldsee die Warnstufe ausgesprochen.

Bild: Archiv

Neben mikrobiologischen Untersuchungen durch das Gesundheitsamt erfolgen Sichtkontrollen sowie weitere Messungen, unter anderem des Chlorophyllgehalts, durch das Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz (LfU). Aufgrund der anhaltend hohen Temperaturen und der ausbleibenden Niederschläge sinkt der Pegel des Waldsees weiter. Diese Bedingungen begünstigen die starke Vermehrung von Blaualgen. Besonders betroffen ist – wie bereits in den vergangenen Jahren – der Kinderbadebereich.

Blaualgen können gesundheitliche Risiken bergen. Bei Kontakt mit belastetem Wasser können Haut- und Schleimhautreizungen, Bindehautentzündungen oder Hautausschläge auftreten. Auch Haustiere sollen von dem Wasser ferngehalten werden. Auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse vom 22. Juli hat das Landesamt für Umwelt nun die Warnstufe für den Waldsee ausgesprochen. Es empfiehlt folgende Verhaltenshinweise: 

  • Auffällig gefärbte Wasserbereiche, insbesondere Schlieren und Ansammlungen von Blaualgen, meiden.
  • Kein Seewasser schlucken.
  • Hautkontakt mit Blaualgenschlieren möglichst vermeiden, insbesondere bei Kleinkindern.
  • Nach dem Baden gründlich mit Frischwasser abduschen.
  • Hunde und andere Tiere nicht aus dem See trinken lassen.

 

Auf Grundlage der fachlichen Einschätzung des Gesundheitsamtes veranlasst die Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises als Untere Wasserbehörde mit heutigem Datum die Aufstellung entsprechender Warnhinweise am Waldsee. Die Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen informiert die Bürgerinnen und Bürger zeitnah über ihr Mitteilungsblatt sowie über ihre Internetseite. Die Entwicklung der Wasserqualität wird weiterhin engmaschig durch das Gesundheitsamt des Rhein-Hunsrück-Kreises und das Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz überwacht.