Andreas Bender

Karina Wächter will Pflegestützpunkte stärken

Kirchberg. Bei einem Besuch des Kirchberger Pflegestützpunktes besprach die CDU-Landtagsabgeordnete Karina Wächter die Herausforderungen der Pflegestützpunkte.

Die CDU-Landtagsabgeordnete Karina Wächter (rechts) besprach mit Sabine Herfen, Anja Bindges und Ilona König (von rechts nach links) die Herausforderungen der Pflegestützpunkte in Kirchberg.

Die CDU-Landtagsabgeordnete Karina Wächter (rechts) besprach mit Sabine Herfen, Anja Bindges und Ilona König (von rechts nach links) die Herausforderungen der Pflegestützpunkte in Kirchberg.

Bild: CDU

Die Herausforderungen der Pflege im ländlichen Raum standen im Mittelpunkt eines Austauschs der CDU-Landtagsabgeordneten Karina Wächter mit den Verantwortlichen des Kirchberger Pflegestützpunktes. Dabei besprachen sie auch die aktuelle Situation der Pflegestützpunkte. Die Abgeordnete machte vor Ort ihre Unterstützung deutlich: Sie setzt sich für eine Stärkung und zukunftsfeste Finanzierung der Pflegestützpunkte ein. „Die Pflegestützpunkte vor Ort sind wichtige Anlaufstellen für Menschen, die Pflege brauchen und für Angehörige, die Unterstützung suchen. Sie sind eine tragende Säule der pflegerischen Versorgungs- und Beratungsstruktur und gewährleisten wohnortnahe, unabhängige und qualitätsgesicherte Beratung“, betont Wächter den Stellenwert der Pflegestützpunkte.

 

Karina Wächter setzt sich für eine Stärkung und zukunftsfeste Finanzierung der Pflegestützpunkte ein. Die aktuelle Situation und die Herausforderungen besprach sie beim Kirchberger Pflegestützpunkt. „Die Pflegestützpunkte vor Ort sind wichtige Anlaufstellen für Menschen, die Pflege brauchen und für Angehörige, die Unterstützung suchen. Sie sind eine tragende Säule der pflegerischen Versorgungs- und Beratungsstruktur und gewährleisten wohnortnahe, unabhängige und qualitätsgesicherte Beratung“, betont Wächter den Stellenwert der Pflegestützpunkte. Die Wichtigkeit zeigt sich aus ihrer Sicht auch an der steigenden Nachfrage. So verzeichnete allein der Kirchberger Pflegestützpunkt im letzten Jahr über 1.000 Beratungskontakte. Landesweit gab es bei den über 130 Pflegestützpunkten im Jahr 2023 über 300.000 Beratungskontakte. 

 

Als Vertreter des Kirchberger Pflegestützpunktes verdeutlichten Sabine Herfen und Ilona König sowie Leiterin der Sozialstationen der Stiftung Kreuznacher Diakonie, Anja Bindges, insbesondere die Herausforderungen einer älter werdenden Bevölkerung bei veränderten Familienstrukturen, der Anstieg bürokratischer Hemmnisse sowie die Bedeutung und den Wert des Beratungsangebots. Der Kirchberger Pflegestützpunkt gehört zu einem von insgesamt fünf Pflegestützpunkten im Rhein-Hunsrück-Kreis. Er ist in erster Linie Ansprechpartner für den Hunsrückbereich. 

 

Wächter will sich mit der rheinland-pfälzischen CDU-Landtagsfraktion für eine Stärkung, Neuordnung und zukunftsfeste Finanzierung der Pflegestützpunkte einsetzen. Im Mittelpunkt einer sicheren Finanzierung stehen dabei die Notwendigkeit einer Erhöhung des Landesanteil und eine Anpassung der Kosten an Kostensteigerungen sowie eine Anpassung der Förderrichtlinien für die Beratungs- und Koordinierungsstellen (BEKO). Die Christdemokraten halten es auch für sinnvoll, die Strukturen der Beratungsstruktur zu prüfen. Auch soll die Transparenz und Steuerung verbessert, die Digitalisierung systematisch ausgebaut und das Personal von Bürokratie entlastet werden. 

 

Den besonderen Fokus warf Karina Wächter auch darauf, die Versorgung im ländlichen Raum zu sichern. „Gerade bei uns im ländlichen Raum brauchen wir verlässliche Angebote für die Menschen vor Ort“, macht Wächter deutlich. Die CDU-Abgeordnete bedauert, dass die derzeitige Ampel-Landesregierung die notwendigen Verbesserungen zuletzt im Landtag abgelehnt haben. Dabei gelte es aus Wächters Sicht, für die Versorgung im ländlichen Raum die bestehenden Standorte zu stabilisieren, mobile Beratungsteams nachhaltig abzusichern und Mindestöffnungszeiten und Vertretungsregelungen verbindlich sicherzustellen. „Pflegeberatung und Unterstützung sind besonders wichtig. Daher müssen die Pflegestützpunkte als starke Säule der pflegerischen Versorgung auch im ländlichen Raum gestärkt werden“, betont Wächter.


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