Andreas Bender

Vier Silvesterbabys und ein Neujahrsbaby in Simmerner Klinik

Simmern. Joshua ist das erste Baby 2026 in den Diakonie Kliniken Hunsrück. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Simmerner Klinik 551 Geburten. Ein plus von zehn Prozent.
Joshua Glanz (2.v.r.) ist das Hunsrücker Neujahrsbaby, Juna Lia Truong, Nesim Ibrahim Abdelnur, Thea Elisabeth Hoffmann kamen an Silvester zur Welt (v.l.).

Joshua Glanz (2.v.r.) ist das Hunsrücker Neujahrsbaby, Juna Lia Truong, Nesim Ibrahim Abdelnur, Thea Elisabeth Hoffmann kamen an Silvester zur Welt (v.l.).

Bild: Stiftung kreuznacher diakonie / Sandra Beck

Das erste Baby im neuen Jahr verpasste bei seiner Geburt den Neujahrstag nur knapp um 20 Minuten. Joshua aus Grenderich (Zell/Mosel) erblickte am 2. Januar um 0.20 Uhr gesund und munter das Licht der Welt. Mit einem Gewicht von 3.660 Gramm und einer Größe von 54 Zentimetern sorgt er für große Freude bei seinen Eltern und den drei Geschwisterchen, die zu Hause gespannt auf den Familienzuwachs warten.

 

Doch auch vor dem Jahreswechsel herrschte gute Stimmung im Kreißsaal: Juna Lia, Nesim Ibrahim, Thea Elisabeth und Toni wurden am Silvestertag geboren und konnten gemeinsam mit ihren Familien gesund ins neue Jahr starten.

 

Die Geburtsklinik der Diakonie Kliniken Hunsrück blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück. Im vergangenen Jahr begleiteten die Hebammen, Ärztinnen und Ärzte insgesamt 551 Geburten, das sind 51 mehr als 2024. Es kamen 269 Mädchen und 282 Jungen zur Welt. Besonders beliebt waren bei den Mädchen die Vornamen Emily, Emma, Leni und Mila und bei den Jungen Liam, Theo, Emil und Matteo. Ein wichtiger Meilenstein war zudem die Etablierung des hebammengeleiteten Kreißsaals. Dieses Konzept ermöglicht gesunden Schwangeren eine natürliche und selbstbestimmt Geburt im geschützten Rahmen der Klinik. 57 Kinder wurden 2025 im Hebammenkreißsaal geboren. 

 

„Die Geburt eines Kindes ist immer ein besonderer Moment – für die Familien, aber auch für unser geburtshilfliches Team. Unsere Silvester- und Neujahrsbabys machen diesen Augenblick für uns jedoch noch einmal ganz einzigartig“, sagt Chefarzt Dr. med. univ. Tamerlan Aliev. „Wir danken allen Eltern für ihr Vertrauen und freuen uns darauf, auch im neuen Jahr viele Familien mit fachlicher Expertise, Empathie und individueller Begleitung rund um die Schwangerschaft und Geburt zu unterstützen.“

 

Für werdende Eltern aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis bieten die Diakonie Kliniken ideale Bedingungen. Die Kreißsäle und die geburtshilfliche Station in Simmern sind insbesondere aufgrund ihrer familiären Atmosphäre, der 1:1-Betreuung und der modernen Ausstattung sehr gefragt. Die Geburtshilfe wird von einem erfahrenen Team aus Hebammen und Pflegefachpersonen auf der Wochenbettstation getragen. Die ärztliche Betreuung ist jederzeit vor, während und nach der Geburt gewährleistet. Zudem sind eine Kinderärztin oder -arzt drei Mal wöchentlich vor Ort und können bei Bedarf oder unerwarteten Komplikationen hinzugerufen werden. 

 

Mit steigenden Geburtenzahlen und zukunftsweisenden Konzepten wie dem hebammengeleiteten Kreißsaal und der Hebammenzentrale setzen die Diakonie Kliniken Hunsrück ein starkes Zeichen für die nachhaltige Sicherung der Geburtshilfe im Rhein-Hunsrück-Kreis. Auch über den Landkreis hinaus ist die Geburtshilfe eine unverzichtbare Anlaufstelle, wenn es um eine sichere Geburt geht.

 

Interessierte werdende Eltern sind herzlich eingeladen, sich selbst ein Bild zu machen. Die monatlichen Infoabende mit Kreißsaalführung finden jeden ersten Montag im Monat um 19 Uhr statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der nächst Termin ist am 2. Februar in den Diakonie Kliniken Hunsrück.


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