Claudia Neumann

25 Jahre VRT: Verkehrsverbund blickt auf Entwicklung des Nahverkehrs zurück

Trier/Region. Mit einem Festakt in Trier hat der Verkehrsverbund Region Trier sein 25-jähriges Bestehen gefeiert. Vertreter aus Politik, Wirtschaft und der Mobilitätsbranche würdigten die Entwicklung des öffentlichen Nahverkehrs in der Region.

Ehrenurkunde zum 25-jährigen Bestehen des VRT: IHK-Hauptgeschäftsführerin Jennifer Schöpf-Holweck (m.) überreicht die Auszeichnung an den VRT. Mit im Bild (von l. nach r.): Staatssekretär Markus Wolf, VRT-Geschäftsführerin Barbara Schwarz, VRT-Geschäftsführer Marcel Schillen und Landrat und VRT-Verbandsvorsteher Stefan Metzdorf.

Ehrenurkunde zum 25-jährigen Bestehen des VRT: IHK-Hauptgeschäftsführerin Jennifer Schöpf-Holweck (m.) überreicht die Auszeichnung an den VRT. Mit im Bild (von l. nach r.): Staatssekretär Markus Wolf, VRT-Geschäftsführerin Barbara Schwarz, VRT-Geschäftsführer Marcel Schillen und Landrat und VRT-Verbandsvorsteher Stefan Metzdorf.

Bild: Victor Beusch

Der Verkehrsverbund Region Trier (VRT) hat am Montag im Hotel Nells Park in Trier sein 25-jähriges Bestehen gefeiert. Zu dem Festakt kamen zahlreiche Gäste und langjährige Partner aus Politik, Wirtschaft und der Mobilitätsbranche zusammen.

Bedeutung für Region und Wirtschaft

In ihren Grußworten betonten Vertreter aus Politik und Wirtschaft die Bedeutung des Verkehrsverbunds für die Mobilität in der Region. Dabei wurden insbesondere die Rolle des öffentlichen Nahverkehrs für die Lebensqualität, die Erreichbarkeit ländlicher Räume und die Standortattraktivität für Unternehmen hervorgehoben. Zudem wurden weitere Investitionen in den Nahverkehr und die städtische Mobilität angekündigt.

Die Industrie- und Handelskammer Trier würdigte die Entwicklung des VRT als wichtige Säule der regionalen Mobilität und überreichte dem Verkehrsverbund eine Urkunde zum Jubiläum.

Ausbau von Angeboten und Digitalisierung

Seit seiner Gründung im Jahr 2001 hat der VRT nach eigenen Angaben den öffentlichen Nahverkehr in der Region schrittweise ausgebaut. Dazu zählen unter anderem ein einheitlicher Tarif, verschiedene Ticketangebote für Studierende, Berufstätige und Gelegenheitsfahrer sowie grenzüberschreitende Angebote nach Luxemburg.

Zudem wurden digitale Fahrgastinformationen und die VRT-App mit Echtzeitdaten eingeführt. Mit der Umsetzung regionaler Busnetze sowie flexiblen Angeboten wie RufBus und FlexBus wurde das Verkehrsangebot insbesondere im ländlichen Raum erweitert. Nach Angaben des VRT sollen auch künftig Themen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und die Sicherung der Mobilität außerhalb der Städte im Mittelpunkt stehen.