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Beton ade: Aveler Bach renaturiert
Das Projekt wurde im Rahmen der "Aktion Blau Plus" des Landes in einer Bauzeit von acht Jahren umgesetzt. Das Gesamtprojekt kostete rund 1,6 Millionen Euro und wurde mit 90 Prozent Zuschuss, also mit 1,44 Millionen Euro, gefördert. "Der Bach wurde aus seinem Betonbett befreit und damit wieder Raum für das Gewässer und die Natur geschaffen. Die Durchgängigkeit für Lebewesen in und am Bach wurde wiederhergestellt. Und die Bürger waren intensiv beteiligt. Mit Unterstützung von Landesforsten entstand außerdem ein Wanderweg, der über den Bach und das Projekt informiert – ein Plus auch für die Naherholung und die touristische Wirkung", sagte Umweltministerin Ulrike Höfken.
Biologische Vielfalt und Gewinn für Anwohner
Natürliche Gewässer und Uferlandschaften seien ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Außerdem seien offene, erlebbare Gewässer auch für die Anwohner ein Gewinn, betonte Ulrike Höfken. Daher unterstütze das Land mit der "Aktion Blau Plus" seit über 20 Jahren Gewässerschutzmaßnahmen. "Mehr als 1.300 Rückbauprojekte und Gewässerrenaturierungen mit rund 900 Kilometern Gewässerlänge konnten wir bereits über dieses Programm realisieren", sagte die Umweltministerin. Etwa 720 ehrenamtliche Bachpatenschaften unterstützen zudem die Renaturierungen. Die Wasserrahmenrichtlinie der EU verpflichte die Länder, alle Gewässer in einen guten ökologischen Zustand zu überführen, so Ulrike Höfken. In Rheinland-Pfalz haben etwa 30 Prozent der Gewässer das anspruchsvolle Ziel bereits erreicht.Neuer Wanderweg
Am 1. Mai wurde der neue Wanderweg »Weingut Avelsbach« eröffnet. Er bietet Natur-erlebnis in direkter Innenstadtnähe. Die Renaturierung des Aveler Bachs mit Stillwasserzonen, der naturnahen Offenlegung des Gewässers und der Schaffung eines Biotops ermöglicht es Wanderern, die Vielfalt des Aveler Tals mit seinen Weinbergen zu entdecken. Mittendrin ragt die 1910 erbaute Thielsburg hervor, eine turmartige Miniburg von elf Metern Durchmesser, von den Preußen als Unterstand für die Weinbergsmitarbeiter errichtet.Stadt Trier
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