Nico Lautwein

Do-or-Die-Spiel gegen Bayern: Gladiators Trier kämpfen um die letzte Chance

Trier. Die Moselstädter empfangen Bayern München zum dritten Playoff-Viertelfinale. Bei einer Niederlage endet die Saison – die SWT Arena ist erneut ausverkauft.

Steven Ashworth von den Gladiators beim Korbversuch

Steven Ashworth von den Gladiators beim Korbversuch

Bild: Simon Engelbert

Am Samstag um 14:30 Uhr empfangen die VET-CONCEPT Gladiators Trier den FC Bayern München Basketball zum dritten Playoff-Viertelfinale in der Arena.

Nach den beiden Auswärtsniederlagen im SAP Garden geht es für die Trierer Basketballer um den Erhalt der Serie. Mit einem weiteren Sieg könnten die Münchener die Best-of-Five-Serie bereits entscheiden und das Saisonende der Gladiatoren besiegeln.

Zusätzliche Parkplätze und Shuttlebusse

Aufgrund des parallel im Moselstadion stattfindenden Rheinland-Pokalfinales im Fußball stellen die Gladiatoren zusätzliche Parkplätze in der Ruwerer Straße 17 zur Verfügung. Diese können gegen Vorlage eines gültigen Tickets für das Basketballspiel kostenlos genutzt werden und sind an den ebenfalls kostenfreien Shuttle-Service der Stadtwerke Trier angeschlossen. Die Shuttlebusse fahren ab 12:30 Uhr im 15-Minuten-Takt.

Zusätzlich öffnet auf dem Vorplatz der SWT Arena bereits ab 12 Uhr ein erweitertes Gastronomie-Angebot. Die umliegenden Geschäftsparkplätze – unter anderem von Edeka Eble, Möbel Fundgrube, Globus Baumarkt, DM und Lidl – stehen am Samstag nicht zur Verfügung.

Alle Informationen zu Sperrungen und Einschränkungen im Linienverkehr gibt es unter trier.de, die Shuttlebus-Fahrpläne unter swt.de.

Schwere Aufgabe gegen den deutschen Meister

Sportlich wartet auf die Gladiatoren die bislang größte Herausforderung der Saison. In den ersten beiden Viertelfinalspielen zeigte sich vor allem die enorme Physis und Kadertiefe der Münchener als entscheidender Faktor.

Auch für das dritte Duell bleibt offen, mit welchem Personal das Team von Trainer Svetislav Pesic nach Trier reisen wird. Klar ist jedoch: Die Gladiatoren wollen mit Unterstützung der ausverkauften SWT Arena noch einmal alles investieren, um die Serie zu verlängern.

„Wir freuen uns riesig auf diese Partie: Playoffs in der SWT Arena. Das ist etwas, womit viele vor der Saison nicht gerechnet haben“, sagt Gladiators-Headcoach Jacques Schneider. Entscheidend werde vor allem sein, aggressiver zu rebounden und die körperliche Präsenz der Bayern besser anzunehmen. Gleichzeitig setzt Schneider auf die Heimstärke seiner Mannschaft: „Wir haben, seitdem ich die Mannschaft übernommen habe, eine Postseason-Heimbilanz von 6:0 und das gibt uns natürlich auch Selbstbewusstsein.“

Quelle: Gladiators Trier