SP
Einbruch Landesmusem: Polizei fahndet mit Bildern und Video
Zurzeit gehen die Ermittler von mindestens zwei Tätern aus. In der Tatnacht brachen sie vermummt ein Fenster im ersten Stock des Landesmuseums auf. Dafür kletterten sie auf ein Gerüst, das zu Fassadenarbeiten aufgestellt war. Durch den Lärm der berstenden Scheibe wurden Zeugen auf den Einbruch aufmerksam und alarmierten die Polizei. Parallel schlug die Alarmanlage des Museums an. Die ersten Streifen der Polizeiinspektion Trier waren bereits wenige Minuten später am Tatort war. Dennoch konnten die Einbrecher durch eine hintere Tür in Richtung des angrenzenden Palastgartens entkommen.
Einbrecher flüchten ohne Beute
Für die Tat hatten die Männer zwei schwere Vorschlaghämmer, zwei große Schraubendreher und ein Brecheisen, einen sogenannten Kuhfuß, verwendet. Außerdem hatten sie zwei schwarze Sporttaschen mit dabei. Zunächst hebelten sie ein Fenster aus und begaben sich zum Schatz im Münzkabinett. Trotz brachialer Gewalt gelangten sie nicht an den Goldschatz. Vermutlich durch die eintreffende Polizei aufgeschreckt, flüchteten sie ohne Beute aus dem Museum. Draußen kletterten sie über eine Mauer zum Palastgarten. Hier mussten sie etwa 3.70 Meter in die Tiefe springen. Das Tatwerkzeug und die Sporttaschen ließen sie am Tatort zurück.Täterbeschreibung
Die Täter wurden kurz vor der Tat von einer Überwachungskamera aufgezeichnet. Aufgrund der Foto- und Videoaufzeichnungen beschreibt die Polizei die beiden Männer wie folgt:- Täter 1: Schlanke/athletische Statur; lange Beine; circa 10 Zentimeter größer als Täter 2; bekleidet mit einer Sturmmaske mit großer Öffnung (vom Haaransatz bis zur Nase); etwas längerer Parka mit Druckknopfverschluss und Kapuze, beidseitig angebrachte Reisverschlüsse auf Brusthöhe und Taschen auf Bauchhöhe (vermutlich Marke North Face); darunter ein Kleidungsstück ebenfalls mit Kapuze; zweifarbige Handschuhe (vermutlich Arbeitshandschuhe); Jogginghose oder lange Sporthose, kurz über den Knöcheln abschließend, an den Außenseiten versehen mit Streifen; vermutlich einfarbige Sportschuhe.
- Täter 2: Normale Statur; circa 10 cm kleiner als Täter 1; bekleidet mit Sturmmaske mit großer Öffnung (vom Haaransatz bis zur Nasenspitze); Winterjacke mit Reisverschluss und Kapuze; Jogginghose oder lange Sporthose, kurz über den Knöcheln abschließend, auf der Vorderseite, von der Hüfte bis kurz über die Knie farblich vom restlichen Teil abgesetzt (Marke: NIKE, Modell: Tech Essentials); zweifarbige Handschuhe (vermutlich Arbeitshandschuhe); mehrfarbige Turnschuhe, beidseitig im Bereich der Verse reflektierende Applikationen.
Tatwerkzeug
Alle Werkzeuge sind augenscheinlich neuwertig. Folgende Einbruchswerkzeuge wurden aufgefunden:- ein rot lackiertes, 40 Zentimeter großes Nageleisen der Marke Rennsteig mit der Aufschrift "Made in Germany"
- zwei baugleiche, 39 Zentimter lange Schraubendreher der Marke Skandia mit schwarzem Kunststoffgriff
- zwei baugleiche, schwarz lackierte Vorschlaghämmer der Marke Gamma
Weitere Nachrichten aus dem Stadt Trier
Trier. Unterstützung für Familie aus Trier-Euren nach Hausbrand
ATK-Gala 2026: Ein gelungener Auftakt in die Karnevalssession in Trier
Trier. In der Europahalle ist der Sitzungskarneval offiziell eröffnet worden. Über 800 Narren erlebten ein vielseitiges Programm aus Tanz, Musik und Ehrungen. Matze Knop wurde mit dem Kaiser-Augustus-Orden 2026 ausgezeichnet.
Wechsel an der Spitze der Trierer Neurochirurgie
Trier. Professor Dr. med. Alexander Grote neuer Chefarzt im Brüderkrankenhaus

Gemeinsam stark für den närrischen Nachwuchs
Trier. Trierer Muselpratschler spenden 1.250 Euro an die Stadtgarde

Die beliebtesten Vornamen in Trier 2025: Mila, Leo und Noah führen die Liste an
Trier. Die Stadt veröffentlichte die beliebtesten Vornamen 2025: Mila und Leo führen die Rangliste an. Auch Noah und Lia gehören zu den Favoriten. Alle Details zur Namensstatistik hier.
Meistgelesen







Zurück
Nach oben