

Die Liebfrauen-Basilika in Trier feiert in diesem Jahr gleich drei besondere Jubiläen. Am Samstag, 15. August, lädt die Pfarrei Liebfrauen um 17 Uhr zu einem Festgottesdienst mit Weihbischof Jörg Michael Peters ein. Gefeiert werden 75 Jahre Wiedereinweihung und Erhebung zur päpstlichen Basilica Minor, 40 Jahre UNESCO-Weltkulturerbe und 15 Jahre Wiedereröffnung nach der großen Innensanierung.
Zu Beginn des Gottesdienstes wird am Portal zum sogenannten „Paradies“, der Verbindung zwischen Dom und Liebfrauenkirche, das Wappen des amtierenden Papstes Leo XIV. enthüllt und gesegnet. Neben dem Schirm (Umbraculum) und dem Glöckchen (Tintinnabulum) ist das Wappen die dritte Insignie einer päpstlichen Basilika. An der Liebfrauenkirche hatte diese bislang noch gefehlt.
Die Jubiläen seien mehr als historische Daten, betont Pfarrer und Dekan des Pastoralen Raums Trier, Markus Nicolay. Sie erinnerten daran, auf welchen Fundamenten die Gläubigen in Trier heute stünden. Die Liebfrauen-Basilika sei seit Jahrhunderten ein Ort, an dem Menschen zu Gottesdienst und Gebet zusammenkämen. „Die tröstende Sprache der Architektur und der gelebten Glaubenspraxis verstehen auch Menschen, die nicht glauben können oder noch auf der Suche sind. Jährlich zigtausende Besucher aus aller Welt geben davon ein beeindruckendes Zeugnis“, sagt Nicolay.
Die Titel „Basilika“ und „Weltkulturerbe“ seien zugleich ein Auftrag, so der Pfarrer: „Dieses Erbe nicht nur zu verwalten, sondern es als lebendigen Ort des Glaubens und der Begegnung zu erhalten.“
Wer mehr über die historischen Zäsuren der Liebfrauen-Basilika erfahren möchte, findet weitere Informationen auf der Internetseite der Pfarrei unter „Eine Rose, die niemals welkt – Liebfrauen Trier“.




