

Ausgerechnet dort, wo sie ihren schönsten Erfolg feierten, am 18. April 2018 die Qualifikation fürs Halbfinale, haben die Gladiators jetzt den zehntausendsten Korbpunkt ihrer Geschichte erzielt. Jubiläumsschütze war, ohne es zu ahnen, Thomas Grün mit seiner Erhöhung auf 66:62 in der 33. Minute. Die schon vor dem Spiel fürs Playoff qualifitierten Heidelberger wurden ihrer Favoritenrolle zunächst gerecht, indem sie aus einem 8:14-Rückstand eine 35:27-Führung machten. Vom dritten Viertel bis zum Endstand waren dann jedoch vier-Punkte-Vorsprünge der Gladiators der vorwiegende Distanz-Zustand. Besonders positiv auf fielen dabei Kyle Dranginis, dessen sechste Saison-Vorstellung die mit Abstand beste war und der mit einem Zeitnotwurf fast von der Mittellinie aus traf, sowie der nervenstarke Stefan Ilzhöfer, der mehr Korbpunkte erzielte als in den vorherigen fünf Spielen zusammen. Kann sein, dass sich die beiden Mannschaften schon im April wiedersehen: Eine Playoff-Paarung Heidelberg-Trier hat einen gewissen Wahrscheinlichkeitsgrad. Unser Blick auf die Liga-Aktualität: In Baunach, wo die Artland Dragons unterlagen, und in Tübingen gab es am 16. März Verlängerungen, in Baunach sogar deren zwei. Baunach steht als Absteiger fest. Die Hanauer brauchen für ihre Rettung unter anderem einen Sieg in Chemnitz. Der nächste Gladiatiors-Gegner Ehingen triumphierte in Rostock. Triers Siegesserie ist aktuell "nur" die zweitbeste der Liga: Die Nürnberger Falcons haben jetzt sogar achtmal in Folge gewonnen. Nur wenn die Serie der Franken in Paderborn oder gegen Baunach reißt, können die Trierer noch den wichtigen vierten Tabellenplatz erreichen, der fürs Viertelfinale das wichtige Heimvorteil-Plus bedeutet. Der dritte Rang ist für die Gladiators auch theoretisch unerreichbar, weil sie den Direktvergleich gegen Heidelberg verloren haben.


