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Gladiators: 10.000ster Korbpunkt der Historie und Triumph

Nur eine von zwei Siegesserien konnte den mittleren März-Sonntag überleben, und das war die der Trierer Basketball-Profis. Denn die RÖMERSTROM Gladiators triumphierten in Heidelberg mit 82:78. Nach diesem fünften Sieg in Folge können die Moselaner die Playoff-Qualifikation allenfalls dann noch verpassen, wenn sie die letzten Hauptrunde-Partien beide verlieren (am nächsten Freitag in Ehingen und am 30. März daheim gegen Karlsruhe). Weitere Voraussetzung für ein Scheitern der Gladiators wäre, dass Phönix Hagen sowohl gegen Rostock als auch in Heidelberg gewinnt. Aber die Trierer wollen ja möglichst noch Besseres als den jetzigen sechsten Tabellenplatz. Und die Direktvergleiche gegen Nürnberg (4.) und gegen Rostock (5.) wurden ja gewonnen.....
Foto: Photogroove / Simon Engelbert

Foto: Photogroove / Simon Engelbert

Ausgerechnet dort, wo sie ihren schönsten Erfolg feierten, am 18. April 2018 die Qualifikation fürs Halbfinale, haben die Gladiators jetzt den zehntausendsten Korbpunkt ihrer Geschichte erzielt. Jubiläumsschütze war, ohne es zu ahnen, Thomas Grün mit seiner Erhöhung auf 66:62 in der 33. Minute.                 Die schon vor dem Spiel fürs Playoff qualifitierten Heidelberger wurden ihrer Favoritenrolle zunächst gerecht, indem sie aus einem 8:14-Rückstand eine 35:27-Führung machten. Vom dritten Viertel bis zum Endstand waren dann jedoch vier-Punkte-Vorsprünge der Gladiators der vorwiegende Distanz-Zustand. Besonders positiv auf fielen dabei Kyle Dranginis, dessen sechste Saison-Vorstellung die mit Abstand beste war und der mit einem Zeitnotwurf fast von der Mittellinie aus traf, sowie der nervenstarke Stefan Ilzhöfer, der mehr Korbpunkte erzielte als in den vorherigen fünf Spielen zusammen.                  Kann sein, dass sich die beiden Mannschaften schon im April wiedersehen: Eine Playoff-Paarung Heidelberg-Trier hat einen gewissen   Wahrscheinlichkeitsgrad.            Unser Blick auf die Liga-Aktualität: In Baunach, wo die Artland Dragons unterlagen, und in Tübingen gab es am 16. März Verlängerungen, in Baunach sogar deren zwei. Baunach steht als Absteiger fest. Die Hanauer brauchen für ihre Rettung unter anderem einen Sieg in Chemnitz. Der nächste Gladiatiors-Gegner Ehingen triumphierte in Rostock. Triers Siegesserie ist aktuell "nur" die zweitbeste der Liga: Die Nürnberger Falcons haben jetzt sogar achtmal in Folge gewonnen. Nur wenn die Serie der Franken in Paderborn oder gegen Baunach reißt, können die Trierer noch den wichtigen vierten Tabellenplatz erreichen, der fürs Viertelfinale das wichtige Heimvorteil-Plus bedeutet. Der dritte Rang ist für die Gladiators auch theoretisch unerreichbar, weil sie den Direktvergleich gegen Heidelberg verloren haben.    

Statistik des Tages     

  • Die Viertel-Separation vom 17. März aus Heidelberger Sicht:  18:18,  24:20,  14:22,  22:22.                               
  • Die Bilanz aller Begegnungen TR-HD und umgekehrt lautet nunmehr 7:6, in Trier 5:1.                       
  • Die eingesetzten Gladiators-Spieler und ihre unmittelbaren Beiträge zu den 82 Korbpunkten  (alphabetische Reihenfolge):  Bucknor 11,  Dranginis 16,  Gloger 6,  Grün 5,  R.Hennen 2,  Ilzhöfer 12,  Joos 14,  Lewis 16,  Schmikale 0,  Smit 0. 
  • Fünf Tage vor seinem 24. Geburtstag verbesserte  . Stefan Ilzhöfer den persönlichen Rekord um vier Zähler. Ungewöhnlich: Jermaine Bucknor traf erst in der 19. Minute erstmals.                       [absatz] 
  • Kyle Dranginis war erstmals in dieser Saison Topscorer des Teams, Kelvin Lewis zum drittenmal.                        
  • Die erfolgreichsten fünf Gladiators-Korbschützen nach 28 Saisonspielen:  Bucknor 409,  Joos 319,  Gloger 303,  Lewis 301,  Smit 197.  Bucknor weist 71 (!) Korbpunkte mehr auf als vor einem Jahr vor der 29. Partie. 
BS


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