Claudia Neumann

KI und Kulturerbe: Universität Trier startet mit zwei neuen Studiengängen

Trier. Zum Wintersemester 2026/27 können sich Studieninteressierte für „Menschenzentrierte Künstliche Intelligenz" und „Kulturelles Erbe" einschreiben

Bild: Uni Trier

Die Universität Trier bietet ab dem Wintersemester 2026/27 zwei neue Bachelorstudiengänge an: „Menschenzentrierte Künstliche Intelligenz" und „Kulturelles Erbe". Die Einschreibung ist ab sofort möglich. Beide Studiengänge verbinden gesellschaftliche Relevanz mit praxisnaher Ausbildung.

KI mit Blick auf Mensch und Gesellschaft

Der Studiengang „Menschenzentrierte Künstliche Intelligenz" verknüpft Informatik und KI mit Perspektiven aus Psychologie, Recht sowie Sprache und Technologie. Studierende lernen nicht nur, intelligente Systeme zu programmieren, sondern auch deren gesellschaftliche Auswirkungen kritisch zu hinterfragen. Themen wie Ethik, Transparenz und Verantwortung stehen dabei im Mittelpunkt. Der Studiengang richtet sich ausdrücklich auch an Interessierte ohne umfangreiche Vorkenntnisse – entscheidend seien Neugier und die Bereitschaft, Technik interdisziplinär zu denken.

Kulturerbe digital bewahren

Der Studiengang „Kulturelles Erbe" verbindet kulturwissenschaftliche Reflexion mit digitalen Methoden. Er bereitet auf Tätigkeiten in Museen, Archiven, Sammlungen und der kuratorischen Praxis vor und ermöglicht individuelle Schwerpunkte etwa in Archäologie, Geschichte oder Kunstgeschichte. Kooperationen mit Kulturinstitutionen sorgen bereits während des Studiums für Praxisbezug. Die Universität Trier sieht sich für diesen Studiengang besonders gut aufgestellt: Die Dichte der UNESCO-Weltkulturerbestätten in Trier ist hoch, die Netzwerke in entsprechende Einrichtungen sind aktiv.

Weitere Informationen zu beiden Studiengängen und zur Einschreibung gibt es unter www.uni-trier.de