Nico Lautwein

Kundgebung in Trier: „Kriegsdienstverweigerung ist ein Menschenrecht“

Trier. Zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung findet am 13. Mai eine Kundgebung am Pranger statt. Thematisiert werden Wehrpflicht und Repressionen weltweit.
Symbolfoto

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Bild: Unsplash

Datum: Mittwoch, 13. Mai 2026
Uhrzeit: 17:00 – 18:00 Uhr
Ort: Am Pranger, Trier

Veranstalter:

Arbeitsgemeinschaft Frieden
Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsgegner Trier (DVG-VK)
Offenes Antifaschistisches Treffen Trier (OAT)

Kriegsdienstverweigerung (KDV) ist ein Menschenrecht. Anlässlich des Internationalen Tages der Kriegsdienstverweigerung rufen die veranstaltenden Gruppen zu einer Kundgebung in der Stadt auf.

Solidarität mit Kriegsdienstverweigerern weltweit

Ziel der Aktion sei es, auf die Situation von Kriegsdienstverweiger weltweit aufmerksam zu machen und Solidarität zu zeigen – insbesondere in Ländern wie Russland, Belarus, der Ukraine und Israel. Dort sind viele Menschen mit Repressionen, Strafverfolgung oder gesellschaftlichem Druck konfrontiert, wenn sie sich weigern, Militärdienst zu leisten. In einigen Fällen drohen Gefängnisstrafen oder andere schwerwiegende Konsequenzen.

Die Kundgebung richtet sich gegen Zwangsdienst und für das Recht, den Dienst an der Waffe zu verweigern. Die Veranstalter*innen positionieren sich klar gegen die Wiedereinführung oder Ausweitung der Wehrpflicht.

Informationen und Beratung vor Ort

Vor Ort wird es Informationen zu Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten rund um Kriegsdienstverweigerung und Wehrpflicht geben. Interessierte sind eingeladen, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Kriegsdienstverweigerung ist ein Menschenrecht – weltweit.

Im Anschluss an die Kundgebung findet um 18 Uhr eine offene KDV-Beratung im Friedens- und Umweltzentrum Trier, Pfützenstraße 1, statt.