Claudia Neumann

Klinikum Mutterhaus lässt Pflegekräfte den eigenen Arbeitsalltag mitgestalten

Trier. Zum Tag der Pflege zieht das Klinikum Mutterhaus eine Zwischenbilanz zum Projekt „pflegeattraktiv": Pflegekräfte planen eigenverantwortlich ihren Dienstplan – und gestalten so ihre Arbeitsbedingungen von innen heraus mit.

Mit knapp 1.900 Mitarbeitenden stellt die Pflege die größte Berufsgruppe im Klinikum Mutterhaus dar.

Mit knapp 1.900 Mitarbeitenden stellt die Pflege die größte Berufsgruppe im Klinikum Mutterhaus dar.

Bild: JOACHIM GIES

Rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr versorgen die Pflegekräfte des Klinikums Mutterhaus der Borromäerinnen die Patientinnen und Patienten. Mit gut 1.900 Mitarbeitenden ist die Pflege die größte Berufsgruppe des Hauses. Zum internationalen Tag der Pflege am 12. Mai rückt das Klinikum diese Gruppe in den Mittelpunkt und stellt ein laufendes Reformprojekt vor.

Reform von innen: Projekt „pflegeattraktiv"

Seit 2025 befindet sich das Klinikum im Zertifizierungsprozess „pflegeattraktiv" des Bundesverbands Pflegemanagement. Ausgangspunkt ist eine anonyme Befragung der Pflegekräfte; auf Basis der Ergebnisse werden in verschiedenen Handlungsfeldern konkrete Projekte umgesetzt. Die Pflegekräfte geben dabei selbst den Ton an.

Eigenverantwortliche Dienstplanung als konkretes Beispiel

Ein sichtbares Ergebnis des Prozesses ist eine veränderte Dienstplangestaltung: Mitarbeitende planen ihren Arbeitsalltag künftig eigenverantwortlich mit. Ziel ist es, Arbeitsabläufe zu optimieren, die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu stärken und die Zusammenarbeit zwischen den Berufsgruppen zu verbessern. Das Klinikum setzt dabei auf Lösungen, die direkt am Patientenbett und im Team wirken.

Weitere Informationen zum Projekt finden sich unter mutterhaus.de/pflegeattraktiv.