Nico Lautwein

Nach Freiberg-Niederlage: Eintracht Trier will in Alzenau punkten

Trier/Alzenau. Die Eintracht ist am Samstagmittag beim FC Bayern Alzenau gefordert. Nach der Niederlage in Freiberg wollen die Moselstädter auswärts wieder punkten.

Am kommenden Samstag bleibt das Moselstadion leer. Für die Mannschaft geht es nach Bayern.

Am kommenden Samstag bleibt das Moselstadion leer. Für die Mannschaft geht es nach Bayern.

Bild: Archiv

Die Randlage zu Hessen sorgt in der Regionalliga Südwest für eine geografische Besonderheit: Der FC Bayern Alzenau liegt nur wenige Kilometer östlich der Landesgrenze und empfängt seine Gegner damit faktisch in Bayern – obwohl der Verein in der Regionalliga Südwest spielt.

Für Eintracht Trier bedeutet das eine seltene Konstellation. Es ist das erste Pflicht-Auswärtsspiel in Bayern seit knapp 13 Jahren. Anstoß in der MAIREC-Arena ist am Samstag um 14 Uhr.

Klasen zufrieden trotz Niederlage in Freiberg

Nur rund vier Tage nach der knappen 0:1-Auswärtsniederlage beim Tabellenführer SGV Freiberg steht für die Mannschaft von Trainer Thomas Klasen bereits das nächste Auswärtsspiel an. Gegen den Tabellenfünfzehnten soll diesmal ein besseres Ergebnis auf dem Spielbericht stehen.

„Ich bin absolut stolz auf die Mannschaft, wie sie aufgetreten ist – das zeigt, was sie für einen Entwicklungsschritt gemacht hat. Es ist nur schade, dass wir uns nicht belohnen konnten“, sagte Klasen nach der Partie in Freiberg.

Mit Blick auf das Spiel in Alzenau betont der Cheftrainer: „Es gilt, Alzenau mindestens auf Distanz zu halten und die Defensive so stabil wie möglich zu halten.“ Wichtig sei es außerdem, das „gute Gefühl“ aus der Winterpause mitzunehmen. „So haben wir in der Summe gute Chancen, unsere Ziele – auch am Samstag – zu erreichen.“

Alzenau mit Rückenwind nach Sieg

Die Gastgeber gehen mit Rückenwind in die Partie. Die Mannschaft von Trainer Kreso Ljubicic, der zwischen 2018 und 2021 selbst für Alzenau spielte, gewann unter der Woche mit 2:0 gegen den Bahlinger SC und konnte sich damit etwas vom Tabellenende absetzen.

Die Offensivstärke der Hausherren verteilt sich vor allem auf drei Spieler: Mittelfeldspieler Luka Garic (acht Treffer) sowie die beiden Stürmer Lucas Sitter und Filip Pandza (je sechs Treffer) haben zusammen 20 der bislang 28 Saisontore erzielt.

„Ihre letzten Spiele haben gezeigt, dass sie ihr System gefunden haben – von den letzten vier Spielen drei Siege zeigen die Entwicklung und die Geschlossenheit, die in der Truppe steckt“, warnt Klasen.

Spiel wird live übertragen

Geleitet wird die Partie von Schiedsrichter Mika Forster, der damit zum vierten Mal ein Spiel mit Beteiligung der Blau-Schwarz-Weißen pfeift.

SVE-TV übernimmt für das Heimteam die Übertragung aus der MAIREC-Arena. Der Livestream startet etwa zehn Minuten vor dem Anpfiff gegen 13.50 Uhr und ist über die Plattform LEAGUES abrufbar.

Quelle: SVE