Nico Lautwein

Nach Rostock-Niederlage: Trierer Basketballer empfangen Heidelberg

Trier. Die Gladiators Trier empfangen heute Abend die MLP Academics Heidelberg in der SWT Arena. Sprungball ist um 20 Uhr.

Urald King mit der Nummer 20 bei den Gladiatoren.

Urald King mit der Nummer 20 bei den Gladiatoren.

Bild: Simon Engelbert

Zum zweiten Teil des Doppelspieltages empfangen die Moselstädter die Academics Heidelberg in der ältesten Stadt Deutschlands. Nur zwei Tage nach der Auswärtsniederlage in Rostock bekommen die Gladiatoren somit die Chance wieder auf die Siegerstraße zurückzukehren und die nächsten wichtigen Punkte vor heimischen Publikum einzusammeln.

Aktionen rund um den Spieltag

Im Rahmen des Sparkasse Trier Spieltages, an dem die Gladiatoren wieder Schulklassen und Sportvereine in der Arena begrüßen dürfen, können sich die Fans auf weitere Aktionen, wie ein Konzert per Liveschalte in der Halbzeitpause freuen. Die ukrainische Band "Firma41" wird dabei den Song "Wonderwall" von Oasis performen. Auch auf dem Parkett erwartet die Römerstädter eine anspruchsvolle Aufgabe gegen die Academics, die weiterhin im Abstiegskampf der BBL stecken. Erst kürzlich entließen die Kurpfälzer ihren Cheftrainer Danny Jansson, der das Team vergangene Saison bis in das Playoff-Halbfinale um die deutsche Meisterschaft führte. Sein Nachfolger, der bisherige Assistens Carlo Finetti, stand bisher einmal an der Seitenlinie und musste sich am Freitag mit seinem Team ALBA Berlin deutlich mit 54:87 geschlagen geben.

Heidelberger Team mit starken Guards

Das Heidelberger Team wird aktuell von ihren starken Guards DJ Horne und Michael Weathers angeführt. Horne geht als Topscorer voran und erzielt durchschnittlich 15,7 Punkte pro Spiel, während Michael Weathers mit 14,3 Punkten pro Spiel überzeugt. Ryan Mikesell, der nach einem starken letzten Jahr in Heidelberg zwischenzeitlich nach London wechselte und vor wenigen Wochen in die Kurpfalz zurückkehrte, erzielt mit 10,9 Punkten pro Spiel ebenfalls zweistellige Punktewerte im Schnitt. Die beiden deutschen Big Man Marcel Keßen (9,6) und Mateo Seric (8,4) zählen ebenso zu den Heidelberger Leistungsträgern wie Center Osun Osunniyi (6,8), Shooting Guard Eric Reed (5,6) und Small Forward Dusan Neskovic (4,9). Mit Samuell Williamson (8,7) fehlte ein wichtiger Rotationsspieler zuletzt verletzt. Die deutsche Rotation um Kevin McClain (4,0), Erol Ersek (4,0), Niklas Würzner (2,4) und Paul Zipser (1,5) komplettieren den Roster von Headcoach Carlo Finetti.

Schneider blickt optimistisch auf das Heimspiel

„Erstmal freuen wir uns, dass wir nach einigen Wochen endlich wieder ein Heimspiel vor unseren Fans haben. Das Spiel in Rostock ist für uns abgehakt. Es gibt einige Dinge, die wir besser machen werden. Heidelberg steht sicherlich überraschend aktuell am unteren Ende der Tabelle, ist aber nichtsdestotrotz eine Mannschaft mit einigen individuell starken Spielern. Durch den Trainerwechsel haben sie Kleinigkeiten verändert, auf diese haben wir uns vorbereitet. Wir wollen in diesem Spiel das Tempo, die Intensität und die Physis diktieren und uns so den Heimvorteil zunutze machen. Ich bin sehr optimistisch, dass wir am Montag mit dem richten Level aus Zusammenspiel, Physis und Intensität unseren nächsten Heimsieg holen“, sagt Jacques Schneider, Headcoach der Gladiators Trier vor dem Sparkasse Trier Spieltag am Montag.

Quelle: Gladiators Trier