Rucksack auf die Gleise geworfen – Schülerin läuft vor Zug davon
In den vergangenen Wochen ist es im Bereich Trier-West wiederholt zu gefährlichen Situationen auf Bahnsteigen und im Gleisbereich gekommen. Die Bundespolizei Trier warnt deshalb eindringlich vor den Gefahren an Bahnanlagen. Anlass sind unter anderem Fälle, in denen Jugendliche Gegenstände von Mitschülern auf die Gleise geworfen haben.
Schülerin muss Gleisbereich vor Zug verlassen
Schulranzen, Rucksäcke und Turnbeutel seien in den vergangenen Wochen „aus Spaß“ in den Gleisbereich geworfen worden. Um die Gegenstände wiederzuholen, hätten die Besitzer anschließend die Gleise betreten. Dabei kann es schnell zu lebensgefährlichen Situationen kommen.
Wie ernst die Gefahr ist, zeigte sich am Montag, 24. August, in Trier-West. Eine Schülerin betrat den Gleisbereich, um ihren Rucksack zu holen. Nur knapp vor einem einfahrenden Zug konnte sie den Gleisbereich wieder verlassen. Der Lokführer musste einen Achtungspfiff abgeben.
Bahnanlagen sind kein Spielplatz
Die Bundespolizei erinnert an den obersten Grundsatz: „Bahnanlagen sind keine Orte für Abenteuer, Spiel und Spaß.“ Das Betreten oder Überqueren von Gleisanlagen ist verboten.
Die Bundespolizei bittet auch Eltern, Sorgeberechtigte sowie Lehr- und Erziehungspersonal, Kinder und Jugendliche für die Gefahren zu sensibilisieren. Selbst scheinbar harmlose Situationen können an Bahnanlagen lebensbedrohlich werden.
Weitere Hinweise zum richtigen Verhalten an Bahnanlagen gibt es bei der Bundespolizei.

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